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Mehr Sicherheit auf Rohrbachs Straßen – zwei gefährliche Strecken entschärft

Martina Gahleitner, 17.05.2017 08:11

ST. MARTIN/AIGEN-SCHLÄGL. 25 Prozent weniger Verkehrstote, 20 Prozent weniger Verletzte und 10 Prozent weniger Unfällen bis 2022 hat sich das Land OÖ zum Ziel gesetzt. Deshalb werden Unfallhäufigkeitsstellen entschärft - im Bezirk die Hartlkurve bei St. Martin sowie die Katzinger Kurven bei Aigen-Schlägl.  

Foto: Wodicka
Foto: Wodicka

Um die risikoreiche Hartlkurve auf der Landshaager Straße sicherer zu machen, wurde der bisher enge Kurvenverlauf neu gestaltet. Zugleich wurde die Straße auf einer Länge von 700 Meter generalsaniert, die Entwässerungsanlagen erneuert und an den Stand der Technik angepasst. Entlang der Fahrbahn wurde außerdem ein baulich getrennter Geh- und Radweg miterrichtet. 440.000 Euro wurden dafür investiert.

Griffigere Straße

Noch im Laufen sind die Arbeiten an den Katzinger Kurven vor Aigen-Schlägl. Weil hier immer wieder Autofahrer von der Straße abkommen, wurde im Vorjahr eine Feinsichtfräsung auf der Fahrbahn durchgeführt. Dadurch wird die Rauigkeit erhöht.  Heuer folgt eine neue, dünne Asphaltdeckschicht, um langfristig eine gute Griffigkeit zu gewährleisten. Die Kosten dafür liegen bei 120.000 Euro.

EDV-Einsatz wirkt

Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner (FP) setzt zur Hebung der Verkehrssicherheit auf neue Technologien. Durch zielorientierten EDV-Einsatz konnten konkrete Unfallursachen mit allen ihren Parametern, und auch die Unfallhäufungsstellen in Oberösterreichs Straßennetz aufgespürt, analysiert und mit Sanierungsvorschlägen bedacht werden. „Mit der kritischen Auswertung von Verkehrsunfalldaten haben wir eine wichtige Basis geschaffen, um die Verkehrssicherheitsarbeit in unserem Bundesland effizient weiterzuentwickeln“, betont Steinkellner.

Eine Unfallhäufungsstelle liegt vor, wenn sich innerhalb eines Beobachtungszeitraumes von drei Jahren an einer Straßenstelle mindestens drei Unfälle mit Personenschaden oder mindestens fünf gleichartige Unfälle mit Personen- oder Sachschaden ereignet haben. 


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