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ST. MARTIN. Eine ganz spezielle Wettbewerbsaufgabe hat der in St. Martin ansässige Inneneinrichter und Küchenspezialist mühlböck küche.raum den Studierenden der Kunstuniversität Linz gestellt: Sie sollten ein mobiles Hühnerhaus mit hohem Design-Anspruch gestalten. Die Ergebnisse sind ab 26. Juni im Schloss Neuhaus zu sehen.

Das Modell "ChickenCube" hat die Juroren überzeugt. Foto: Mojtaba Mousavi
  1 / 3   Das Modell "ChickenCube" hat die Juroren überzeugt. Foto: Mojtaba Mousavi

„Die Qualität der eingereichten Projekte war hervorragend“, freut sich Martin Mühlböck, dass der Wettbewerb so gut angenommen wurde. Mit diesem wollte die Firma mühlböck einen Beitrag zur Förderung junger Designer leisten, eine Diskussion im Spannungsfeld zwischen Tradition und Design anregen und die Rückbesinnung auf den Wert und die Regionalität von Lebensmitteln fördern.

Sieg für ChickenCube

Ausgeschrieben war die Gestaltung eines mobilen Hühnerhauses für die artgerechte Haltung von drei bis sechs Hühnern mit hohem Design-Anspruch und intelligent in der Umsetzung. Das Siegermodell heißt „ChickenCube“ und wurde vom Team um Sophia Eder, Stefan Ebner, Jakob Bramer und Stefan Schneider entwickelt. Den zweiten Platz mit dem Modell „Hedwig“ holte sich die Gruppe Sebastian Berger, Verena Ernst und Hubert Streicher; den dritten Platz mit dem Modell „Die Hühnerarche“ Birgit Loipl, Nikolaus Gmoser und Renée Chvatal.

Fachkundige Jury

Die Jury setzte sich aus Universitäts-Professor Frank Louis, Vizerektor für Lehre der Kunstuniversität Linz, Thomas Gumpenberger, Bundesspartenobmann Geflügel vom Rassezuchtverband Österreichischer Kleinzüchter (RÖK), und Wettbewerbsausschreiber Martin Mühlböck zusammen. 

Hühnerställe neu bei mühlböck

Die mobilen Hühnerhäuser wurden nach den Plänen der Kunststudenten bereits gebaut und können im Rahmen einer Ausstellung besichtigt werden: Von 26. Juni bis 1. Juli sind sie im Schloss Neuhaus zu sehen, der Eintritt ist frei.  Hühnerställe dieser Art sollen auch in Zukunft bei der mühlböck küche.raum zu erstehen sein.

Traditionelle Lagerungsmethoden neu interpretiert

Auf Einladung des St. Martiner Unternehmens hat sich eine Studentengruppe außerdem mit traditionellen Lagerungsmethoden in der Küche von heute auseinandergesetzt. „Keiner möchte technische Errungenschaften, wie den Kühlschrank missen, aber viel tradiertes Wissen betreffend Lagerung ist in den letzten Jahren durch unsere Lebensweise verloren gegangen“, sagt Martin Mühlböck. Das geschmackliche Erlebnis einer Karotte, die man im Winter aus dem Sand im Keller ausgräbt, ist jedoch nach wie vor unvergleichlich besser als eine Karotte, die ein bis zwei Wochen im Kühlschrank gelagert war. 

Die Seminararbeit beschäftigt sich mit dem Thema, wie traditionelle Lagerungsmethoden in die Küche von heute transferiert werden können, in ein neues Kücheninnenleben umgewandelt und auf eine zeitgemäße ökologische Designebene gebracht werden können.

Küche mit kleinem ökologischen Fußabdruck

Nicht zuletzt hat sich Martin Mühlböck auch Gedanken gemacht, wie man schon bei der Küchenkonstruktion selbst einen möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck hinterlassen kann. Mit einer Holzrahmenkonstruktion hat er es geschafft, bis zu zwei Drittel an Material im Vergleich zu herkömmlichen Küchen einzusparen. Verwendet werden dabei Materialien wie Massivholz, Glas und natürlich Keramik, das mühlböck küche.raum als Pionier schon seit zwölf Jahren in der Küche verwendet.

Hinweis

Die Ausstellung „artgerecht“ ist im Schloss Neuhaus in St. Martin/Mkr. von 26. Juni bis 1. Juli von 10 bis 18 Uhr zu sehen sowie in weiterer Folge gerne nach persönlicher Vereinbarung. 

Tel. 07232/38 121,www.muehlboeck.at


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