In St. Martin laufen die Vorarbeiten für große Bauoffensiven
ST. MARTIN. Mit dem Schulzentrum, der Raiffeisen-Zentrale mitsamt Pfarrheim, der Erschließung von Baugründen und neuen Wohnanlagen stehen in der Gemeinde St. Martin einige Baustellen bevor.

Vorerst sind die Volksschüler noch im bestehenden Schulgebäude untergebracht. Dieses wurde aber bereits an eine Bietergemeinschaft verkauft, die einen Mix aus Wohnungen, Gewerbefläche und Pilgerzimmer dort realisieren wollen. Die neue Volksschule soll ab Herbst 2020 direkt bei der Mittelschule und der Musikschule St. Martin entstehen. „So können Räumlichkeiten gemeinsam genutzt werden, etwa für die Nachmittagsbetreuung oder die Schulausspeisung“, berichtet Bürgermeister Wolfgang Schirz. Die Ausschreibung und Vergabe an einen Generalübernehmer für den Neubau soll noch im Herbst erfolgen.
Nach dem Volksschul-Bau kommen Mittelschule und Kultursaal an die Reihe, die saniert werden.
Kindergarten erweitert
Bereits abgeschlossen wurden die Arbeiten am Kindergarten, der in den vergangenen zwei Monaten um eine Krabbelgruppe erweitert wurde. Aktuell gibt es sechs Kindergartengruppen und zwei Krabbelgruppen in der Gemeinde. „Super angenommen wurde auch unsere Sommer-Kinderbetreuung, die wir gemeinsam mit dem Hilfswerk angeboten haben“, freut sich Bürgermeister Schirz.
Neuer Platz zum Wohnen
Ausreichend Kinderbetreuungsplätze sind in St. Martin auch notwendig, denn die Gemeinde wächst. In Anzing entsteht eine neue Siedlung mit 24 Bauparzellen. Im Herbst wird voraussichtlich mit den Infrastruktur-Arbeiten begonnen, dann startet der Verkauf der Baugründe. Die Siedlung Süd wird um Reihenhäuser und 24 Mietwohnungen in drei Blöcken erweitert. Außerdem entsteht mitten im Ortszentrum, auf den ehemaligen Strasser-Gründen, eine Wohnanlage mit 33 Eigentumswohnungen. Nächstes Jahr wird Baustart sein. „Wir verwirklichen in den nächsten Jahren einen Mix aus Bauparzellen, Eigentums- und Mietwohnungen und Reihenhäusern“, freut sich Schirz. Interessenten erfahren am Gemeindeamt nähere Details.
Raika-Zentrale für Region Neufelden
Noch eine Baustelle könnte es mitten im Ort geben: „Die Zentrale der Raiffeisenbank Region Neufelden soll nach St. Martin kommen. Wenn es einen Zuschlag dafür gibt, wird das Raiffeisengebäude und auch das Pfarrheim neu errichtet, der Musikprobenraum kommt ebenfalls in den neuen Gebäudekomplex, der bis 2022 fertig sein könnte“, verrät der Bürgermeister die Pläne. Die Entscheidung wird bis Ende des Jahres fallen.


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