Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

ST.NIKOLA. Der frühere Chefredakteur der Linzer Kirchenzeitung, Franz Schmutz, ist am 5. März  im 94. Lebensjahr in St. Nikola verstorben.
 

Franz Schmutz verstarb am 5. März in seiner Heimatgemeinde St. Nikola. Foto: KirchenZeitung
Franz Schmutz verstarb am 5. März in seiner Heimatgemeinde St. Nikola. Foto: KirchenZeitung

Franz Schmutz wurde am 28. September 1925 in St. Nikola an der Donau geboren. Er besuchte das Staatsgymnasium in Linz, wurde vor dem Schulabschluss 1943 zum Kriegsdienst eingezogen – er wurde zweimal verwundet und war ein Jahr in amerikanischer Gefangenschaft – und absolvierte später Studien an der Philosophisch-Theologischen Lehranstalt Linz. 1952 begann Schmutz seine berufliche Tätigkeit im Bischöflichen Seelsorgeamt im Bereich Liturgie und Kirchenmusik.

Vielseitiges Wirken 

Zu seinen Aufgabengebieten gehörte die Förderung der Liturgischen Bewegung, d. h. die Verwirklichung der „aktiven Teilnahme aller“ beim Gottesdienst. Im Konkreten ging es um die Ausbildung von Lektor und Kantor, die Organisation vor Orgelkursen und Kirchenchortagen sowie die Redaktion und Herausgabe des Diözesan-Messbuches. 1964 wurde Franz Schmutz in die Österreichische Liturgische Kommission berufen und arbeitete in der Folge auch in internationalen liturgischen Gremien mit. Wesentliche Aufgaben kamen ihm auch bei der Erarbeitung des Gebet- und Gesangbuches „Gotteslob“ für den gesamten deutschen Sprachraum zu. Ebenfalls im Jahr 1964 wurde er von Bischof Franz Zauner zum Liturgiereferenten im Linzer Seelsorgeamt bestellt. Einen zweiten Aufgabenbereich bildete die Tätigkeit im allgemeinen pastoralen Bereich des Seelsorge- und späteren Pastoralamtes: er machte Urlaubsvertretung beim „Linzer Kirchenblatt“ (1954-1967), war Sekretär der Linzer Stadtmission (1959-1961), Sekretär der Linzer Diözesansynode (1970-1972) sowie Mitglied beim synodalen Vorgang Österreichs.

Halbes Jahrzehnt als Chefredakteur im Einsatz 

Von 1980 bis 1985 war Franz Schmutz Chefredakteur der Linzer Kirchenzeitung. Er baute ein neues Redaktionsteam auf und verstärkte die Ausrichtung der Zeitung als Kommunikationsorgan durch Einbeziehung der LeserInnen. Bei einem sogenannten „Runden Tisch“ sollten alle Fragen offen zur Sprache kommen. Ein Schwerpunktziel war auch ein entschiedener Einsatz für die Katholische Soziallehre, für die Schwächeren in der Gesellschaft, für Frieden, Gerechtigkeit und Umwelt.

Ehrenamtliche Tätigkeit in der Heimatgemeinde 

Nach seiner Pensionierung hat er sich ehrenamtlich in der Pfarre St. Nikola engagiert. Franz Schmutz war verheiratet. Er hinterlässt seine Frau Ingeborg und die Töchter Hemma und Esther sowie Sohn Wolfgang mit deren Familien.

Für den Verstorbenen wird am 8. März 2019 um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Nikola gebetet.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden