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ST. OSWALD. „Sehr cool, aber auch stressig“ – das ist die Bilanz von Carmen Wiesinger über die Internationalen Ministranten-Wallfahrt nach Rom. Die 18-Jährige, die seit rund zehn Jahren in ihrer Heimatgemeinde ministriert, war eine von 56.000 Teilnehmern aus 27 Nationen.

Carmen Wiesinger (l.) und ihre Ministrantengruppe mit Pfarrer Etzlstorfer in Rom
  1 / 5   Carmen Wiesinger (l.) und ihre Ministrantengruppe mit Pfarrer Etzlstorfer in Rom

Zum zwölften Mal hatte der Internationale Ministrantenbund Coetus Internationalis Ministran- tium zur Wallfahrt nach Rom aufgerufen – und 4.000 Minis-tranten aus Österreich, darunter 1.500 aus Österreich, waren dem Ruf gefolgt. Eine Woche lang gab es nach der anstrengenden Busanreise ein dichtes Besichtigungsprogramm in und rund um die Ewige Stadt. „Gefühlsmäßig haben wir jede Kirche in Rom gesehen, und wir waren auch in Assisi und in Ostia am Meer“, berichtet Carmen Wiesinger.

Kirchen und Katakomben

Gemeinsam mit neun weiteren St. Oswalder Ministranten, davon insgesamt sechs Mädchen, und Pfarrer Josef Etzlstorfer hatte sie die Wallfahrt angetreten. Zum Programm zählte weiters die Besichtigung der Katakomben, wo die frühen Christen Gottesdienste feierten und Begräbnisse abhielten. Der Höhepunkt der Romreise war aber zweifellos das Zusammentreffen aller Teilnehmer an der Ministranten-Wallfahrt mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz.

Herrlicher Ausblick vom Petersdom

„Dort gab es lange Warteschlangen und rigorose Sicherheitskontrollen, zuerst wurde fünf Leute vor mir der Zutritt wegen Überfüllung gesperrt, dann haben wir doch noch auf den Petersplatz gehen dürfen“, berichtet die junge St. Oswalderin. Den Pontifex bekam sie zwar nur aus weiter Ferne zu sehen, „aber die Atmosphäre auf dem Platz mit den Tausenden jungen Leuten war schon etwas ganz Besonderes.“ Unvergesslich wird Carmen auch der Anstieg zur Kuppel des Petersdoms bleiben: „Man sieht von dort oben auf den riesigen Peterplatz und hat Aussicht auf ganz Rom“, schwärmt sie.


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