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Almwandertag: 3.000 Besucher auf der Ober Burgstallweide in St. Oswald

Online Redaktion, 16.08.2019 12:39

ST. OSWALD. Rund 3.000 Besucher nahmen zu Mariä Himmelfahrt am 70. Niederösterreichischen Almwandertag teil. Dieses Jahr bildete die Ober Burgstallweide in St. Oswald das Ziel. Für Landwirtschaftskammer NÖ-Präsident Johannes Schmuckenschlager und NÖ Alm- und Weidewirtschaftsobmann Josef Mayerhofer wiesen dort auf Mehrwerte der Alm- und Weidewirtschaft hin.

Die 3.000 Wanderer bei der Feldmesse Fotos: LKNÖ/Franz Gleiß
  1 / 3   Die 3.000 Wanderer bei der Feldmesse Fotos: LKNÖ/Franz Gleiß

„Unsere Almen und Weiden sind ein wertvoller Teil unserer Kulturlandschaft. Ihre Vielfältigkeit sind Produktionsgrundlage für wertvolle Lebensmittel, bieten Lebensraum für Tiere und Pflanzen und schützen durch die Bewirtschaftung die Menschen in den umliegenden Siedlungsräumen“, so Johannes Schmuckenschlager. Mit 111 Almen und Gemeinschaftsweiden, 880 auftreibenden Betrieben sowie 6.700 Rindern ist die Alm- und Weidewirtschaft für Niederösterreich zentraler Zukunftsfaktor für Produktion und Tourismus.

Herausforderung Klimawandel

„Unsere Bauern bewirtschaften ihre Almen mit viel Engagement und Idealismus. Damit das so bleibt, müssen wir nicht nur die Herausforderungen rund um den Klimawandel gemeinsam anpacken, sondern auch die gesellschaftliche Wertschätzung des Produktionsstandorts Alm sicherstellen. Nicht zuletzt sind Maßnahmen in der kommenden europäischen GAP-Periode notwendig, um eine flächendeckende Bewirtschaftung garantieren zu können“, so der Präsident der Landwirtschaftskammer.

Ausflugsziel und Produktionsstandort

„Mit dem Almwandertag wollen wir die Menschen auf die vielfältigen Leistungen der Alm- und Weidewirtschaft aufmerksam machen. Uns ist es wichtig, dass die Gesellschaft unsere Almen und Weiden nicht nur als attraktives Ausflugsziel wahrnimmt, sondern diese auch als Produktionsstandort respektiert und den enormen Arbeitseinsatz der Bäuerinnen und Bauern anerkennt. Die Herausforderungen, bedingt durch den Klimawandel, wie Trockenheit und Wasser- und Futtermangel enorm gestiegen. Diese gilt es gemeinschaftlich anzugehen“, erklärte Josef Mayerhofer, Obmann des NÖ Alm- und Weidewirtschaftsvereins.


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