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ST. PETER. Ein „bumvolles“ Pfarrheim war vergangenen Donnerstag der Beweis dafür, dass den St. Petringern ihr Pfarrleben ein großes Anliegen ist. Dort nämlich wurde vorgestellt, wie es in der Pfarre künftig ohne eigenen Pfarrer weitergehen wird.

Foto: Weihbold
Foto: Weihbold

„Es sind ganz, ganz viele Leute jeden Alters da gewesen und auch die rege Anteilnahme bei den anschließenden Fragen zeigte, dass es den Leute nicht egal ist, was bei uns passiert“, freut sich die stellvertretende Obfrau des alten Pfarrgemeinderates, Jutta Lindorfer. Die Wahl eines neuen Pfarrgemeinderates wurde nun für den 27. Mai fixiert.

Team finden

Der weitere Schritt wird es danach sein, ein geeignetes Seelsorge-Team zu finden, das mindestens aus vier Personen besteht. Für die vier Säulen der Kirche Liturgie, Gemeinschaft, Diakonie und Verkündigung soll jeweils mindestens eine ehrenamtliche Person gefunden werden, es können sich aber auch mehrere Leute eines der Aufgabengebiete teilen.

Zeit wird überbrückt

„Die nächste Ausbildung für diese Art der Seelsorge beginnt im Herbst. Es kann natürlich sein, dass wir bis dorthin noch kein Team zusammenstellen konnten, aber Kaplan Antonius wird ja auch weiterhin für uns tätig sein und Ernst Simon weiterhin Wortgottesdienste halten. Die Zeit können wir gut überbrücken“, so Lindorfer. Die Leitung der Pfarre hat im Übrigen der St. Martiner Pfarrer Reinhard Bell übertragen bekommen.


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