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Das Hygieneteam der Universitätsklinik für Hygiene und Mikrobiologie. Foto: LKH
Das Hygieneteam der Universitätsklinik für Hygiene und Mikrobiologie. Foto: LKH
Gerade in Gesundheitseinrichtungen wie etwa einem Spital sind die Hände der Hauptübertragungsweg von Infektionserregern. Daher ist eine sorgfältig durchgeführte Händehygiene die wichtigste Maßnahme, um Krankenhausinfektionen und die Ausbreitung antibiotikaresistenter Bakterien effektiv zu vermeiden.   Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den 5. Mai zum internationalen Tag der Händehygiene ausgerufen. Seit dem Jahr 2009 soll dieser Tag alljährlich die Aufmerksamkeit des medizinischen und pflegerischen Personals auf die Händehygiene lenken, mit dem Ziel, diese weltweit zu verbessern.   Die Händehygiene beruhe daher auf unterschiedlichen Wirkprinzipien, die durch das Tragen von Schutzhandschuhen nicht ersetzt werden könne, heißt es seitens Christoph Aspöck vom Team für Hygiene und Mirkobiologie am Privatuniklinikum St. Pölten. Dazu gehören die Händewaschung, die Händedesinfektion und auch die Pflege der Hände, da gesunde und intakte Haut eine Voraussetzung für eine wirksame Händehygiene ist.   Die Händewaschung mit Seife dient zur mechanischen Reinigung der Hände von sichtbaren Verschmutzungen. Die Reduktion von mikrobiellen Kontaminationen sei aber vergleichsweise gering, außerhalb medizinischer und pflegerischer Bereiche jedoch normalerweise als ausreichend anzusehen. Aber Vorsicht: Zu häufiges Händewaschen kann zu Hautschädigung führen.   Laut WHO gibt es fünf Indikationen zur Händedesinfektion für medizinisches Personal: 1.         Vor direktem Patientenkontakt 2.         Vor aseptischen Tätigkeiten 3.         Nach Kontakt mit potentiell infektiösem Materialien 4.         Nach direktem Patientenkontakt 5.         Nach Kontakt mit der unmittelbaren Patientenumgebung   Der Tag der Händehygiene biete die Möglichkeit, den persönlichen und institutionellen Umgang mit der Händehygiene zu überdenken, so Aspöck.   Aus diesem Anlass wird vor dem Mitarbeiterrestaurant des Universitätsklinikums St. Pölten auf Initiative des Hygieneteams der Universitätsklinik für Hygiene und Mikrobiologie ein Hygiene-Tower mit Informationsmaterial und einem Händedesinfektionsmittelspender aufgestellt.

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