Knapp geschlagen ist leider auch verloren
ST.PÖLTEN/DORNBIRN. Auswärts in Dornbirn zeigt die St. Pöltner Handballerinnen ein gutes Spiel, müssen sich allerdings auf Grund der technischen Fehler am Ende mit 32:28 (18:15) knapp geschlagen geben.

Zur zweiten großen Auswärtsfahrt nach Dornbirn machten sich die St.Pöltner HAndballdamen, also die Kampfmannschaft und die U19 Spielerinnen mit der impliziten Absicht auf, als Siegerinnen zurückzukehren. Es gelang knapp nicht. Das Team rund um Spielmacherin Lisa Felsberger startet fit und motiviert, wirkt fast schon etwas übermotiviert und dadurch hektisch. So können die Gastgeberinnen in den ersten fünf Spielminuten eine knappe 3:1 Führung erspielen. Im weiteren Spielverlauf finden die energischen Handball-Ladies immer besser ins Spiel, können den Rückstand vor allem durch ihr schnelles Spiel in der achten Spielminute erstmals in eine zwei Tore Führung verwandeln und zwingen die Dornbirnerinnen so zum ersten Team Time Out. Bis zur Halbzeitpause sehen die zahlreichen Dornbirner Fans ein ausgeglichenes Spiel, ehe die Vorarlbergerinnen schließlich ihre Stärken konsequenter ausspielen und zur Pause erstmals mit drei Toren in Front liegen.
Auch in der zweiten Halbzeit zeigen die Sportlerinnen attraktiven Handball. Obwohl die Gastgeberinnen die Führung nicht mehr aus der Hand geben, verhindern die St. Pöltnerinnen eine Vorentscheidung und können das Spiel bis wenige Minuten vor Schluss offen gestalten. Am Ende scheitert das junges Team hauptsächlich an den eigenen technischen Fehlern und der mangelnden Erfahrung. „Für die nächsten Spiele müssen wir lernen, noch disziplinierter zu spielen und weniger technische Fehler zu machen. Als Aufsteiger fehlt es uns einfach an der Erfahrung, um solch ein knappes Spiel auswärts für uns entscheiden zu können“, resümiert Trainer Jan Packa.
Nach einer zweiwöchigen Spielpause empfangen die Handballerinnen am 12. Dezember um 16:00 im letzten WHA-Spiel des Jahres die Frauen aus dem Kärntnerischen Trofaiach in St. Pölten, ehe am 19. Dezember um 18:00 noch das CUP-Spiel gegen die Dornbirnerinnen in der Prandtauerhalle am Programm steht.
Spielerinnen: Halm, Hauer; Schubert (3), Parzer (6), Schmölz (2), Hetemaj, Berger (1), Hollaus (1), Panzer, Felsberger (8), Mayer, Wagner (1), Hintermeier (4), Hohensteiner (2);


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