„Es ist ein bedeutender Tag für die Kliniken Niederösterreichs“, mit diesen Worten eröffnet Landesrat Karl Wilfing in Begleitung von Markus Klamminger, stv. Medizinischer Geschäftsführer der NÖ Landeskliniken-Holding, ein Pressegespräch in der Zentrale der Landesklinikenholding in der Stattersdorferstraße in ST. Pölten. Der Grund für die Presseveranstaltung: Das Ergebnis der Patientenbefragung wurde präsentiert. Und das fiel erfreulich aus. Immerhin retournierten 60.000 Patienten an 25 Standorten in 270 Stationen die von den Kliniken ausgegebene Fragenbögen. Demnach seien die Patienten mit Angebot und Leistung der NÖ-Kliniken „sehr zufrieden“. Sowohl das Ärzteteam (94,11 Punkte) als auch das Pflegepersonal (95,71 Punkte) kamen dem maximalen Wert von 100 sehr nahe. Man sei bestrebt, sich weiter zu verbessern, so Wilfing, oft gebe es Kleinigkeiten, die man im Alltagsgeschäft gar nicht selbst merke und erst von kritischen Patienten darauf hingewiesen werde. Niederösterreich ist in der Patientenbefragung in diesem Umfang in Österreich absoluter Vorreiter. Nun haben auch der Wiener Krankenanstaltsverbund sowie die AUVA den Fragekatalog in adaptierter Form übernommen. Nächstes Jahr (2016) soll es eine bundesweite Befragung der Patienten geben. Durch die Anregungen aus der Patientenbefragung 2013 konnten beispielsweise folgende Maßnahmen in den einzelnen Kliniken umgesetzt werden: Verbesserung des Entlassungsmanagements >> Umstellung auf 3 Wahlmenüs für PatientInnen (Universitätsklinikum Krems) >> Ankauf von Paravents zur Wahrung der Intimsphäre (Universitätsklinikum Tulln) >> Neugestaltung der Visiten (Unfall, Landesklinikum Horn) >> Staffelung der geplanten Aufnahmen um Wartezeiten zu verringern (Chirurgie, Landesklinikum Zwettl) >> Verkürzung Wartezeiten CTG-Ambulanz (Landesklinikum Waidhofen/Thaya)
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