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GÖTTWEIG/ST. PÖLTEN/REGION NÖ MITTE. Einmal mehr stand die aktuelle und brisante Flüchtlingsthematik im Zentrum öffentlicher Diskussionen.

EU-Kommissar Gio Hahn, flankiert von Soziallandesrätin Barbara Schwarz und LH Pröll. Foto: Privat
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Beim 20. Europaforum in der Wachau auf Stift Göttweig forderte Landeshauptmann Erwin Pröll mehr Engagement der europäischen Staaten in dieser Causa: „Es kann nicht sein, dass einige wenige Staaten (darunter auch Österreich, Anm. d. Red.) rund 90 Prozent der Last tragen“, so Pröll. Das widerspräche dem Grundgedanken einer europäischen Gemeinschaft. „Wir brauchen daher dringend eine gerechte Quoten-Aufteilung innerhalb Europas, um ein weiteres Erstarken von populistischen und nationalen Strömungen zu verhindern.“ Pröll warnte in seiner Rede vor erstarkendem Populismus und Nationalismus in Europa. Dies seien gefährlicher Sprengstoff für das gemeinsame Europa.

Den Menschen „Ängste nehmen und Zuversicht geben“, definiert Pröll eine wichtige Aufgabe von Europa. „Das beste Mittel gegen Angst ist der Mut zur kleinen Einheit. Denn Geborgenheit im Kleinen erzeugt Solidarität im Großen.“ Die zunehmende Globalisierung lasse Bedürfnis nach regionaler Identität wachsen. Die Menschen suchten Halt, Heimat und Geborgenheit. Die Regionen seien am ehesten in der Lage, diese Sehnsucht zu erfüllen


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