Mit nachwachsenden Rohstoffen die Bauwirtschaft innovativ verändern
BÖHEIMKIRCHEN. Als eines der innovativsten Unternehmen in Sachen ökologisches Bauwesen kann das auf nachwachsende Rohstoffe ausgerichtete Forschungsprojekt „S-House“ bezeichnet werden. Es feierte dieser Tage ein Jubiläum.

Das S-House ist in Österreich das erste aus Strohballen errichtete Haus, das als passives Büro- und Ausstellungsgebäude dient. Verantwortlich für dessen Errichtung ist der Verein GrAT, der vor 30 Jahren von Studenten als Arbeits- und Diskussionskreis an der Technischen Universität (TU) Wien gegründet wurde. Mit den Jahren wurde aus dem ehemaligen „Klub“ engagierter Studiosi ein professioneller Forschungsverein, der seit 1996 von Robert Wimmer als Obmann geführt wird.
Regelwerke modernisieren
Als Ausfluss intensiver Denkarbeit entsteht das 2005 errichtete S-House. Nach einem interessanten Impulsvortrag im Rahmen der Zehn-Jahres-Feier von Wimmer folgte ein interessanter Gedankenausstausch unter den hochkarätigen Gästen aus Forschung, Verwaltung, Wirtschaft und Politik. Einig waren sich etwa Michael Paula (BMVIT) und Nationalratsabgeordneter Friedrich Ofenauer, dass die teilweise überschießenden gesetzlichen Regelwerke manche sinnvolle ökologische Innovationen im Keim ersticken oder hinauszögern und hier Verbesserungen vonnöten seien. Bürgermeister Nationalratsabgeordneter Johann Hell bekennt sich in seinen Worten zur besonderen Unterstützung ökologisch orientierter Institutionen wie das S-House.
Mitarbeiterehrung
S-House-Projektleiter Wimmer nutzte die feierliche Gelegenheit auch um zwei langjährige Mitarbeiterinnen – Dr. Myung Joo Kang (Vorstandsstellvertreterin) und Alma Becic (Finanzen) – zu ehren und sich für ihre zehnjährigen Verdienste um die GrAT zu bedanken.








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