Androsch möchte Arbeit attraktivieren
ST. PÖLTEN. SPÖ-Landesrat Maurice Androsch möchte den Faktor Arbeit entlasten. Seiner Meinung nach muss der Arbeitsfaktor „Mensch“ wieder in den Fokus rücken.

„Der erste Schritt war die Lohnsteuerentlastung“, so Landesrat Maurice Androsch, damit sei es jedoch nicht getan. Vielmehr müssen nun die nächsten Maßnahmen gesetzt werden. „Der Faktor Arbeit muss nun auch für die Unternehmer entlastet werden, bei gleichzeitiger Einführung einer Wertschöpfungsabgabe und einer für Vermögende kaum spürbare - aber zur Gegenfinanzierung notwendige - Vermögenssteuer. Dies wäre ein Anreiz für Unternehmen wieder vermehrt auf den Arbeitsfaktor Mensch zu setzen. Gleichzeitig würden dadurch Produkte leistbarer und somit die Kaufkraft des Einzelnen gestärkt und der Konsum angeregt“, so Androsch weiter. Wifo-Chef Aiginger hat in den ORF-Radios erst heute wieder darauf hingewiesen, dass es höchst an der Zeit wäre, die Belastung auf den Faktor Arbeit zu halbieren und dies eigentlich europaweit vonnöten wäre, um die Wirtschaft anzuregen. Androsch abschließend: „In diesem Bereich sollten wir schnell reagieren, um Vorreiter zu sein und damit einen gewissen Startvorteil zu haben, um österreichische Unternehmen zu stärken. Arbeit zu schaffen und den Menschen zu ermöglichen, sich die Produkte auch leisten zu können, ist schlussendlich der sinnvollste und wirksamste Schritt zur Entlastung unserer Sozialsysteme.“


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