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ST. PÖLTEN. 330 Projekte im Kindergarten- und Pflichtschulbereich werden umgesetzt. Dafür nimmt das Land mehr als 66 Millionen Euro in die Hand.

Landesrätin Barbara Schwarz freut sich über den Beschluss, gemeinsam mit den Gemeinden in NÖ moderne Lern- und Lehrumgebungen zu schaffen. Foto: NLK Filzwieser

In der Landesregierungssitzung wurden für den Schul- und Kindergartenfonds Unterstützungen für mehr als 330 Investitionsvorhaben der Gemeinden im Kindergarten- und Pflichtschulbereich in Niederösterreich genehmigt. Bildungs-Landesrätin Barbara Schwarz (ÖVP) erklärt in ihrer Funktion als Geschäftsführerin des Schul- und Kindergartenfonds: „60 Projekte betreffen Baumaßnahmen von jeweils mehr als 100.000 Euro an Kindergarten- und Schulgebäuden. Insgesamt wird allein mit diesen Projekten ein Gesamtinvestitionsvolumen von mehr als 66,5 Millionen Euro ausgelöst. Darunter sind beispielsweise ein Um- und Zubau des Volksschul- und Mittelschulgebäudes in Wallsee-Sindelburg, drei-gruppige Kindergartenneubauten in Groß-Schweinbarth und Mistelbach, ein Neubau eines Pflicht-Schulgebäudes samt integrierter Musikschule in Gloggnitz, der Turnsaal-Neubau für die Volksschule in Maria Anzbach, der Neubau eines Kindergartens samt Kleinkindergruppe in Ebenfurth-Haschendorf oder die Erweiterung und der Umbau des Kindergartens Brendanihof in Schwechat samt Schaffung von Plätzen zur Kleinkinderbetreuung.“

Das Land Niederösterreich unterstützt über den Schul-und Kindergartenfonds die Gemeinden in ihrer Funktion als Kindergarten- und Schulerhalter bei Baumaßnahmen an Kindergarten- und Pflichtschulgebäuden. Für Bauvorhaben über 100.000 Euro gibt es seit Beginn des Jahres 2014 einen Annuitätenzuschuss auf 15 Jahre, Bauvorhaben unter 100.000 Euro werden mit einem Sockelbeitrag von 25 Prozent gefördert, ebenso die Anschaffung von Einrichtungsgegenständen oder EDV-Anlagen. „Im Kindergarten- und im Pflichtschulbereich haben das Land Niederösterreich und Niederösterreichs Gemeinden gemeinsam die Kompetenz, moderne Lern- und Lehrumgebungen für Kinder, Jugendliche und PädagogInnen zu schaffen. Die große Zahl der eingereichten Förderansuchen zeigt, dass wir diese Verantwortung gegenüber den Kindern, Familien und Kindergarten- und Schulteams sehr gerne gemeinsam tragen. Wir leisten damit  auch einen wesentlichen Beitrag zur Förderung regionaler Wirtschaftsbetriebe und zur Absicherung von Arbeitsplätzen“, so Schwarz. 


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