Leserbrief: Verschlossene Schultore und alleingelassene Mütter
ST. ULRICH/STEYR. Tips-Leser Norbert Hüttel aus St. Ulrich verteilt ein „Nichtgenügend“.

Viele Mütter, seit Wochen in Homeoffice, haben mehrfache Belastung zu tragen. Beruf, Haushalt und oft mehrere Kinder, die sie auch in ihrem Telelearning zu unterstützen haben.
Der Kanzler erklärt, jeder kann seine Kinder in die Schule bringen, wegen mangelnder Aufsichtsmöglichkeit oder wegen Überforderung und niemand brauche sich dafür zu schämen. Auch Unterrichtsminister Fassmann erklärt, die Schultore stünden für jeden offen.
Obwohl Mütter und Familien vielfach in schwieriger Lage sind, lehnen einige Schuldirektoren eine Unterbringung in Klassen ab. Den Müttern wird geraten die Ablehnung schriftlich zu verlangen. Erste Bewährung der geänderten Schulorganisation – Nichtgenügend!!


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