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ST. VALENTIN. Was machen die Spieler und Spielerinnen des ATSV St. Valentin, wenn ihnen nach zwei Drittel der Meisterschaft durch Corona das Trainieren und Spielen unmöglich gemacht wird? Man findet andere Wege, um sich fit zu halten.

Die VCV-Damen bei ihrem letzten Spiel vor dem Abbruch der Meisterschaft (3:2-Sieg gegen Altenberg). Foto: VCV-Archiv

Die Sportler waren zuerst einmal geschockt und konnten es nicht fassen, genau in der Zielgeraden um die Früchte ihrer gewohnten Arbeit gebracht zu werden. Noch dazu, wo doch die Herrenmannschaft den fast sicheren Aufstieg in die 2. Landesliga und die Damenmannschaft den Sieg in der 1. Klasse vor Augen hatten. Doch dann gibt es Trainingsprogramme als „Hausübung“, wobei der Schwerpunkt bei den Damen auf Ausdauer und Kraftausdauer gelegt wurde.

Hoffnung auf Training im Freien

„Die Damen melden sich in regelmäßigen Abständen und geben mir Rückmeldung über die erbrachten Leistungen“, freut sich Trainer Gerhard Bauer. „Bei den Herren konnten in dieser unfreiwilligen Pause die Verletzungen der angeschlagenen Spieler auskuriert werden. Der Rest des Teams hält sich in Eigenverantwortung fit“, berichten Trainer und Coaches. Damen und Herren hoffen jedoch, bald im Freien unter Berücksichtigung aller gesetzlichen Vorgaben trainieren zu können.

Lieder auf WhatsApp

Abseits des Sportlichen sind die VCV-Mitglieder höchst aktiv und kreativ. In den ersten drei Wochen der Corona-Zeit gab es kulturelle Schwerpunkte: Jeden Tag pünktlich um 18 Uhr griff Profimusiker Karl Lechner zur Gitarre und schenkte der VCV-Familie einen Song über WhatsApp. Jeden zweiten Tag schrieb Gerhard Bauer einen humorig-ironischen Text und las ihn den Volleyballern und Volleyballerinnen ebenfalls über WhatsApp vor. Beide Beiträge fanden großen Anklang.

Persönliche Steckbriefe der Sportler

Über Facebook wurden die Spielerinnen und Spieler von den Vereinsverantwortlichen aufgerufen, einen persönlichen Steckbrief mit besonderen Vorgaben zu erstellen. Die rückgemeldeten Biographien wurden vom Duo Dannerbauer/Gschwendenwein bearbeitet und ins Netz gestellt. Die digitale Welt des VCV wurde dadurch um eine Facette reicher und interessanter.

Eröffnung Beachanlage

Die trainings- und spielfreie Zeit wurde aber auch genützt, um Bälle, Netze und andere Trainingsutensilien auf Vordermann zu bringen. Geräteräume wurden durchforstet, auf Hochglanz poliert und so für die kommende Meisterschaft - wann immer sie beginnen wird - vorbereitet. In der kommenden Woche wird die VCV-Beachanlage in Angriff genommen und spielbereit gemacht. Alle Spielerinnen und Spieler hoffen weiterhin auf positive Nachrichten von der Regierung und vom Verband, um endlich wieder einmal einen Volleyball spielen zu dürfen.


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