FH-Abschluss bald auch im Salzkammergut möglich
ST. WOLFGANG. Auf Einladung der HLW Ried am Wolfgangsee besuchte Wirtschafts- und Digitalministerin Margarete Schramböck kürzlich das Salzkammergut und sprach mit Schülern über Bildung und Zukunft.

Im Gespräch mit Schülern, der Schulleitung, dem Salzburger Bildungsdirektor und den drei Wolfgangseebürgermeistern wurden neben aktuellen Themen auch die Wichtigkeit von Zukunftsprojekten im Bereich Digitalisierung und Ausbildung. HLW-Direktor Thomas Leinwather stellte das neue Ausbildungsmodul für touristische Berufe vor, das ab 2020 exklusiv am Wolfgangsee angeboten wird.
„Praxis, Praxis, Praxis“ als Schlüssel zum Erfolg
Nach intensivem Erfahrungsaustausch und vielen Gesprächen mit der Wirtschaft am Wolfgangsee wurde diese neue Ausbildungsschiene von Schulleitung und Bildungsdirektion entwickelt. „Dieses Programm stärkt den Schulstandort Ried am Wolfgangse ganz entscheidend und bietet neue Chancen für die Jugend am See“, zeigen sich Bildungsdirektor Rudolf Mair, HLW-Direktor Leinwather und die drei Wolfgangsee-Bürgermeister Otto Kloiber (VP), Josef Weikinger (VP) und Franz Eisl (VP) erfreut über den gemeinsamen Erfolg.
Am Ende der Ausbildung kann zukünftig ein FH-Abschluss für Tourismuswirtschaft gemacht werden. „Für das Salzkammergut ist das ein bildungspolitischer Meilenstein“, streicht der St. Wolfganger Wirtschaftsbundobmann Arno Perfaller die Bedeutung für die Region hervor.
Digitalisierung und Aufwertung der Lehre als Zukunftschance der Regionen
Anknüpfend an die kürzlich stattgefundene „Wolfgangsee Lehrlingstrophy“ wurde auch das Thema „Aufwertung der Lehre“ besprochen. Ministerin Margarete Schramböck berichtete davon, dass in diesen Tagen weitere Schritte verordnet werden, nachdem vor kurzem bereits der Meisterbrief dem akademischen Bachelor auch auf EU-Ebene gleichgestellt wurde. Im Bereich der Digitalisierung kündigte die Ministerin weitere Schwerpunkte für die ländlichen Gebiete an. „Auch und gerade in den Regionen braucht es schnelles Internet, eine gute Versorgung ist speziell für unsere Jugend besonders wichtig, weil damit Zukunftschancen in der Heimat genutzt werden können“, sind sich die ehemalige Telekom-Managerin und Gemeinderätin Elfriede Höplinger der große Bedeutung dieses Themas bewusst.


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