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STADL-PAURA/BAD WIMSBACH-NEYDHARTING. Das Autohaus Müller spendete, wie schon so oft, zur Weihnachtszeit für ein Projekt der Miva, der Missionsverkehrsarbeitsgemeinschaft in Stadl-Paura. Mit 2.000 Euro wird diesmal ein Fahrrad-Projekt für Katechisten im Kongo unterstützt.

Markus Müller übergab die Spende an Miva-Geschäftsführerin Christine Parzer. Foto: Cloud
  1 / 4   Markus Müller übergab die Spende an Miva-Geschäftsführerin Christine Parzer. Foto: Cloud

Vor allem im Süden des Landes, wo die Diözesen riesig sind, leisten Katechisten eine wertvolle Arbeit. Sie organisieren Nachbarschaftshilfe, bieten Seelsorge an, halten Wortgottesdienste und Taufen ab, stehen Sterbenden bei oder unterrichten Religion. Sie erhalten für ihren Dienst kein Geld, schlicht weil keines da ist. Der Salesianer-Missionar Père André Kazembe arbeitet mit 48 Katechisten zusammen. Als Anerkennung und als Erleichterung hat er bei der Miva um Fahrräder für die Katechisten angesucht. 22 Stück konnten mit der Müller-Spende finanziert werden.

70 Jahre Miva

Die Miva Austria ist ein Hilfswerk der katholischen Kirche und finanziert durch Spenden Transportmittel aller Art für den Einsatz in Mission und Entwicklungshilfe – Autos, Geländewagen, Motorräder, Fahrräder, Traktoren und landwirtschaftliche Geräte über Boote bis hin zu Reit- und Lasttieren. Die Miva Austria ist eines der ältesten Hilfswerke Österreichs und wickelt pro Jahr zwischen 300 und 400 Fahrzeugprojekte in etwa 60 Ländern Afrikas, Lateinamerikas und Asiens ab. Heuer feiert man das 70-jährige Bestehen, 60 Jahre Christophorus-Aktion und 25 Jahre Fahrrad-Aktion.


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