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STEINERKIRCHEN. Innerhalb weniger Minuten kamen am 23. November am frühen Morgen zwei Lenkerinnen mit ihren Pkws ins Schleudern und rutschten über eine Böschung ab. Beide Frauen wurden dabei verletzt. 

Fahrbahnglätte war am frühen Morgen der Grund für gleich zwei Verkehrsunfälle an derselben Stelle. Foto: Weihbold

Gegen 5.40 Uhr war eine 57-Jährige aus Lambach mit dem Auto auf der Sattledter Landstraße unterwegs und kam auf der Autobahnbrücke über die A 9, aufgrund von Fahrbahnglätte ins Schleudern und von der Fahrbahn ab. Die Frau prallte mit ihrem Pkw gegen eine Leitschiene, wobei sich das Auto überschlug und etwa fünf Meter tief in ein Waldstück stürzte. Dort kam der Pkw seitlich zum Liegen.

Frau wählte den Notruf

Die Frau konnte sich nicht selbst aus dem Auto befreien und verständigte über Notruf die Polizei Marchtrenk. Ein Unfallzeuge konnte durch Rufe Kontakt mit der Lenkerin aufnehmen und verständigte über Notruf die Rettung Wels. Unmittelbar darauf hörte er hinter ihm ein Fahrzeug ankommen, das offensichtlich ebenfalls aufgrund der Fahrbahnglätte ins Schleudern gekommen war.

Zweites Auto rutschte in den Wald 

Auch das nachfolgende Auto einer 59-jährigen aus Stadl-Paura kam von der Fahrbahn ab, schleuderte über die bereits niedergedrückte Leitschiene und kam im Wald zum Liegen. 

Die Personen- und Fahrzeugbergung wurde von den Freiwilligen Feuerwehren Wollsberg, Sattledt und Steinerkirchen durchgeführt. Die verletzten Lenkerinnen wurden vom Notarzt erstversorgt und von den Rettungen in das Klinikum Wels eingeliefert.

Die 57-Jährige erlitt Verletzungen unbestimmten Grades, die 59-Jährige wurde leicht verletzt.


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