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STEINERKIRCHEN. Das Ortszentrum wird in einigen Jahren völlig neu aussehen. Bürgermeister Thomas Steinerberger berichtet, was sich im Ort gerade tut und was noch geplant ist.

Ab 2020 soll an der Stelle des Amtshauses ein Kompetenzzentrum entstehen. Foto: G. Paltinger
  1 / 2   Ab 2020 soll an der Stelle des Amtshauses ein Kompetenzzentrum entstehen. Foto: G. Paltinger

Die Errichtung eines neues Spar-Marktes, der Umbau der Bäcker-ei Baumgartner, der Bau eines neuen Kompetenzzentrums und der im Anschluss geplante Abriss des Feuerwehrhauses – diese Maßnahmen werden das Ortsbild der Gemeinde in den nächsten Jahren maßgeblich verändern.

Bereits eröffnet ist der neue Nahversorger in Steinerkirchen. In einem Neubau mit 800 Quadratmetern direkt neben dem Feuerwehrhaus finden die Steinerkirchner alles für den täglichen Bedarf. Betreiber ist weiterhin der Steinerkirchner Johann Leitenmair. In wenigen Wochen wird auch die Bäckerei Baumgartner gegenüber den neuen Betrieb mit Caféhaus eröffnen.

Neues Kompetenzzentrum

Wo jetzt noch das Amtshaus steht, soll das neue Kompetenzzentrum errichtet werden. Darin werden nicht nur das Gemeindeamt mit Standesamtsverband für vier Gemeinden, Postpartnerstelle und Bauhofverband, Jugendrotkreuz und Hilfswerk untergebracht, sondern auch die Freiwillige Feuerwehr Steinerkirchen.

Die Bauverhandlung hat bereits stattgefunden, der Generalübernehmer, die OÖ Wohnbau, führt derzeit die Ausschreibungen für den Bau durch. „Mit so einem kommunalen Gebäude ergeben sich viele Synergien, sowohl beim Bau als auch bei der Nutzung“, ist Bürgermeister Thomas Steinerberger überzeugt.

Gemeinde zieht in alte Raiffeisenbank

Die Gemeindeamts-Mitarbeiter werden im Dezember/Jänner vor- übergehend in die alte Raiffeisenbank übersiedeln (die Bankstelle ist in das neue Gebäude gezogen, in dem auch der Spar-Markt untergebracht ist). Dann wird das Gemeindeamt abgerissen. Gerechnet wird beim Kompetenzzentrum mit einer Bauzeit von rund eineinhalb Jahren und Kosten von rund 3,6 Millionen Euro. Das gesamte Areal hat 4.600 Quadratmeter, die Pendlerparkplätze bleiben erhalten.

Neuer Marktplatz

Neu gestaltet wird auch der Marktplatz. Auf 750 Quadratmetern will man einen Platz mit Aufenthaltsqualität schaffen, der auch für Vereine und Veranstaltungen nutzbar ist. Darum wird sich der neue Verein Stadt- und Dorfentwicklung kümmern. Auf jeden Fall will man den kunstvollen Brunnen von Horst Gansel aus dem Jahr 1993, der vor dem Gemeindeamt steht, wieder aufstellen.

„Als ich 2015 Bürgermeister wurde, war nicht vorauszusehen, dass wir das Ortszentrum komplett neu gestalten können“, freut sich der Ortschef, dem auch die Vereine sehr am Herzen liegen. „Das Vereinswesen ist das Herzstück einer Gemeinde.“

Durch Neubauten der OÖ Wohnbau in der Sportstraße stehen auch neue Wohnungen zur Verfügung.


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