Kremsmüller: Up to date bei Technologie und Digitalisierung
STEINHAUS. Modernste Technik, immer neue Anforderungen und Fortschritt machen auch vor keiner Branche Halt. Um Innovationen ihren Raum zu geben, muss sich eine Organisation ständig neu erfinden.

Rund 2500 Tonnen verschiedenster Anlagen, Apparate und Bauteile wurden im letzten Jahr ins Ausland exportiert. Spannende und beeindruckende Projekte, die ihren Ursprung in den Steinhauser Fertigungshallen fanden und nun in aller Welt zu sehen sind. Unter anderem hat Kremsmüller drei Sauergasbehälter mit über fünf Meter Durchmesser für eine Raffinerie in Weißrussland gefertigt oder zwei Reaktoren für einen chinesischen Chemiekonzern. Diese sind nun Teil einer verfahrenstechnischen Anlage zur Aufbereitung von Abwässern.
Expertise aus Österreich
Dabei wird eines immer mehr deutlich: Produkte mit Expertise aus Österreich haben nach wie vor einen hohen Stellenwert – auch im Industriebereich und speziell bei technologieintensiven Projekten. Hier ist Kremsmüller im Wandel begriffen. Hatte man vor einiger Zeit noch ausschließlich die Hardware, Behälter und Apparate, konstruiert und gefertigt, geht man heute einen großen Schritt weiter. Den Apparaten wird Leben eingehaucht. Von Auslegung, Verfahrenstechnik, Machbarkeitsstudien und Pilottests über die Fertigung bis hin zur Elektrik und Automatisierung werden alle Projektschritte in Steinhaus durchgeführt.
Gezielte Weiterentwicklung
Das Unternehmen zieht Fortschritt dem Stillstand vor. Und so wird derzeit gezielt die Organisation weiterentwickelt, um – auch im Rahmen der Digitalisierung – zukunftsfit und offen für Innovationen zu sein. Das zeigt sich bereits im Dienstleistungsbereich. Begriffe wie „predictive maintenance“ werden immer geläufiger. Noch steckt diese vorausschauende Instandhaltung aber in den Kinderschuhen. „Bei der Digitalisierung muss man einen sehr individuellen Ansatz wählen“, so Geschäftsführer Gregor Kremsmüller.
Lange Nacht der Forschung
Um Interessierten zu veranschaulichen, was bei Kremsmüller hinter den Toren zur Fertigung alles vor sich geht, macht das Unternehmen auch heuer wieder mit bei der Langen Nacht der Forschung. „Kommen Sie vorbei, am 13. April zwischen 17 und 23 Uhr. Die Dimensionen der Bauteile und die mächtigen Maschinen hinterlassen garantiert einen bleibenden Eindruck.“
Virtual-Reality-Technik
Neben überdimensionalen Teilen für Wasserkraftwerke wird auch der prozesstechnologische Bereich präsentiert. Anhand einer kleinen Versuchsanlage können Besucher sehen, was im Inneren dieser spannenden Anlagen passiert. Auch Virtual-Reality-Technik ist wieder im Einsatz.
Über Kremsmüller
Die Kremsmüller Gruppe wurde 1961 als Ein-Mann-Unternehmen für Industriedienstleistungen gegründet. Nach wie vor familiengeführt, entwickelte sich das Unternehmen zur internationalen Gruppe. „United Skills“ – genau das ist es, was Kremsmüller heute einzigartig macht. Der 2300 Mitarbeiter starke Industrieanlagenbauer punktet durch Expertenwissen, gepaart mit jahrelangem Erfahrungsschatz. Vom Rohrleitungsbau über den Spezialbehälter- und Apparatebau bis hin zur Automatisierung hat die Kremsmüller Gruppe ihre Kompetenzen gebündelt.



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