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MARCHTRENK. Die Stadtgemeinde will bei der Gestaltung des öffentlichen Raums künftig noch stärker auf Klimaanpassung und Lebensqualität setzen. Bei Straßenbauprojekten soll neben Verkehrssicherheit und Funktionalität besonderes Augenmerk auf Grünraumgestaltung, Entsiegelung und die Pflanzung von Bäumen gelegt werden.

Grüninseln, Baumscheiben, Entsiegelung und Bäume sollen bereits bei der Planung von Straßenprojekten eine zentrale Rolle spielen. (Foto: Stadtgemeinde Marchtrenk)

Für die Stadt ist klar: Grünraum soll künftig nicht erst nach Abschluss eines Straßenbauprojektes als gestalterische Ergänzung betrachtet werden. Vielmehr soll bereits in der Planungsphase geprüft werden, wo Bäume gepflanzt, Grüninseln geschaffen und unnötig versiegelte Flächen vermieden werden können. Die künftige Pflege der neu gepflanzten Bäume soll durch Baumpatenschaften interessierter Bürger übernommen werden.

Bepflanzung und Entsiegelung

Auch bei Bebauungsplanverfahren spielt die Grüngestaltung eine wichtige Rolle. Bei der Entwicklung neuer Baugebiete sollen Grünflächen, Bepflanzungen und Möglichkeiten zur Entsiegelung von Beginn an mitgedacht werden. Damit können ökologische und städtebauliche Anforderungen frühzeitig miteinander verbunden werden.

„Intelligenter Straßenbau beginnt bereits bei der Planung. Wenn wir frühzeitig überlegen, wo Grünflächen, Bäume und entsiegelte Bereiche sinnvoll Platz finden, können wir mit vergleichsweise einfachen Maßnahmen viel für das Klima und die Lebensqualität in unserer Stadt erreichen“, betont Bürgermeister Paul Mahr.

„Für ein klimaresilienes Marchtrenk“

Grüninseln und Baumscheiben können dabei mehrere Funktionen erfüllen: Sie strukturieren Straßenräume, tragen zur Verkehrsberuhigung bei und reduzieren gleichzeitig versiegelte Flächen. Bäume spenden Schatten, verbessern das Mikroklima und sorgen für mehr Aufenthaltsqualität. „Grünraumgestaltung, Entsiegelung und die Pflanzung von Bäumen stehen für uns klar im Vordergrund. Wenn wir diese Themen konsequent in den Straßenbau und die Stadtplanung integrieren, schaffen wir heute die Voraussetzungen für ein klimaresilienteres Marchtrenk von morgen“, so Mahr. 


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