Wirtschaftslandesrat diskutierte mit Welser Unternehmerinnen
WELS. Die Konjunktur zeigt erste Zeichen der Erholung, doch in vielen Betrieben ist davon noch wenig zu spüren. Hohe Arbeits- und Energiekosten, zunehmende Bürokratie, vorsichtige Investitionen beschäftigen derzeit besonders kleine und mittlere Unternehmen. - Themen über die wirtschaftstreibende Frauen bei einem Treffen mit dem zuständigen Landesrat Markus Achleitner sprachen.

Auf Einladung von Sybille Prähofer, Inhaberin der Werbeagentur AZ-Marketing und Bezirksvorsitzende von Frau in der Wirtschaft Wels-Stadt, kamen Unternehmerinnen aus unterschiedlichen Branchen mit Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner und Wirtschaftsstadtrat Martin Oberndorfer in ihrer Agentur zusammen.
Diskutiert wurde vor allem über Fragen, die unmittelbar in den Unternehmensalltag hineinreichen: Wie können Betriebe Digitalisierung und Künstliche Intelligenz sinnvoll einsetzen? Wo fehlen Zeit, Know-how oder finanzielle Spielräume für Investitionen? Und wie bleibt ein Standort angesichts hoher Kosten und zunehmender Regulierung wettbewerbsfähig?
Die Zukunftsthemen sind heute schon da
Für Prähofer ist entscheidend, dass dabei auch die Sicht der vielen kleineren und mittleren Betriebe sowie der Unternehmerinnen gehört wird: „Die großen wirtschaftspolitischen Themen werden am Ende im einzelnen Betrieb ganz konkret. Deshalb ist es wichtig, Unternehmerinnen aus unterschiedlichen Branchen an einen Tisch zu holen und ihre Erfahrungen direkt in den politischen Dialog einzubringen.“
Der Austausch bei AZ-Marketing zeigte damit vor allem eines: Digitalisierung, KI und Standortpolitik sind längst keine abstrakten Zukunftsthemen mehr. Für die Unternehmerinnen entscheiden sie heute darüber, wie wettbewerbsfähig ihr Betrieb morgen sein kann.








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