Suchaktion im Ennstal: 14-Jährige ist wohlauf
GROSSRAMING. Ein Großaufgebot von Rettungskräften suchte am Dienstagabend (3. November) im Ennstal nach einem 14-jährigen Mädchen.

Ein Ehepaar aus Großraming zeigte am Dienstagabend gegen 18:15 Uhr telefonisch die Abgängigkeit seiner 14-jährigen Tochter an. Die Mutter hatte am Nachmittag das kaputte Handy ihrer Tochter in deren Zimmer gefunden. Nachdem das Ehepaar daraufhin gut zwei Stunden erfolglos nach dem Mädchen gesucht hatte, rief es die Einsatzkräfte.
Großes Suchgebiet
Aufgrund des großräumigen Suchgebietes beteiligten sich auch sieben Feuerwehren mit etwa 180 Kameraden bei der Suche. Gegen 19.45 Uhr trafen Polizisten die 14-Jährige im Ortszentrum von Großraming an. Das Mädchen teilte den Beamten mit, dass sie ihre Mutter nicht erreicht habe, weshalb sie ihr eigenes Handy zu Boden geworfen und dadurch kaputt gemacht habe. Aus Sorge über eine mögliche Bestrafung sei sie von zu Hause weggelaufen. Sie wurde unverletzt ihren Eltern übergeben.
Suchhunde-Staffel alarmiert
Die Freiwilligen Feuerwehren Gaflenz, Großraming, Hofberg, Maria Neustift, Pechgraben, Reichraming und Weyer waren bei der Suche im Einsatz. Um die Suchtrupps zu koordinieren wurde von der Einsatzführungsunterstützungs-Einheit der Freiwilligen Feuerwehr Gaflenz gemeinsam mit der Feuerwehr Großraming und der Polizei im Feuerwehrhaus Großraming eine Einsatzleitstelle eingerichtet. Die österreichische Rettungshundebrigade befand sich bereits auf dem Anfahrtsweg, kam jedoch nicht mehr zum Einsatz.


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