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Online Redaktion, 25.07.2024 09:47

WEYER. Extra nach Österreich gereist ist ein Weißrusse (23) um mit einem Komplizen (19) auf Diebestour zu gehen. Der Mann mietete sich sogar extra ein Auto. In Weyer nahm die Polizei das Duo fest.

Die Polizei konnte die beiden Weißrussen stoppen. (Foto: Weihbold (Symbolfoto))
Die Polizei konnte die beiden Weißrussen stoppen. (Foto: Weihbold (Symbolfoto))

„Der 23-jähriger Weißrusse reiste in den vergangenen Tagen illegal nach Österreich ein, um mit seinem ebenfalls illegal aufhältigen 19-jährigen weißrussischen Komplizen Ladendiebstähle zu begehen. Gestohlen wurden dabei vorwiegend hochpreisige Alkoholika und Toilettenartikel. In Wien mieteten sie dafür extra einen Pkw für eine Woche“, berichtet die Polizei.

Kassiererin schlug Alarm

Am Mittwoch versuchten sie kurz vor 18 Uhr in einem Supermarkt im Gemeindegebiet von Weyer einen Ladendiebstahl zu begehen. Sie füllten ihren Einkaufswagen mit Waren und versuchten das Geschäft durch die Eingangstüre wieder zu verlassen. Eine aufmerksame Kassiererin bemerkte dies und sprach einen der beiden an, woraufhin dieser zum bereits wartenden Pkw flüchtete. Die Polizisten den Wagen noch im Ortsgebiet von Weyer aufspüren und nahmen die Verfolgung auf.

Mit weit überhöhter Geschwindigkeit raste das Fahrzeug durch das Ortsgebiet. Dennoch gelang es den Beamten, den Wagen anzuhalten und einer Kontrolle zu unterziehen. Dabei stellte sich heraus, dass im Kofferraum, unter der Ablage versteckt, ca. 150 Rasierklingenverpackungen und hochpreisiger Alkohol versteckt waren. „Da die beiden Insassen keinen Nachweis über den rechtmäßigen Besitz dieser Gegenstände bzw. keinen Kaufbeleg vorweisen konnten, wurden sie vorläufig festgenommen und die Gegenstände sichergestellt. Bei den darauffolgenden Ermittlungen ergaben sich weitere Tathandlungen durch die beiden im gesamten Bundesgebiet. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden die Beschuldigten auf freiem Fuß angezeigt. Wegen der Unrechtmäßigkeit ihres Aufenthalts blieben sie aber dennoch in Polizeigewahrsam. Sie wurden in das Polizeianhaltezentrum Wels überstellt“, erklärt die Polizei.


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