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STEYR. Das Styraburg Fest feiert heuer sein zehnjähriges Jubiläum. Zum Anlass und im Rahmen der Kunstwoche, ebenfalls von Hapé Schreiberhuber initiiert, warten neuerliche Gustohappen aus unterschiedlichen Schaffensbereichen.

Schreiberhuber liest vor zwei mächtigen Granitskulpturen. Foto: Marlene Krisper
  1 / 2   Schreiberhuber liest vor zwei mächtigen Granitskulpturen. Foto: Marlene Krisper

Zum offiziellen Start der Kunstwoche am Freitag, 8. Juli, steht ein musikalisches Erlebnis mit Denovaire auf dem Programm. Er bringt mit dem alten indischen Streichinstrument Esraj Klänge „wie ein Sonnenaufgang in Rajasthan oder wie eine verrostete Fabrikshalle am Neptun“ ins Haus Berggasse 4. Es begleitet ihn Ausnahmepercussionist und Jazzdrummer Grilli Pollheimer, der neben Tonkrug und afrikanischem Daumenklavier auch die arabische Tombak spielt. Zusammen erkunden Denovaire und Pollheimer die Untiefen der musikalischen Kulturen und ho¨ren dem Sein mit Fiedelstrich und Trommelton nach. Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr; Eintritt: 10 Euro

Lesung „Granit“

Am Samstag, 9. Juli, um 18 Uhr laden in der Kammermayrstraße 17 (Ennsleite) mächtige Steine zum Lauschen ein. Bildhauerin Gabriele Berger formte die beiden Mühlviertler Granitblöcke, die von 1990 bis 1996 als Skulpturen in der Steyrer Pfarrgasse polarisierte Meinungen und Proteste auslösten. Marlene Krisper adoptierte sie daraufhin und gab ihnen in ihrem Garten eine Bleibe. Hapé Schreiberhuber liest Adalbert Stifters Novelle „Granit“. Stifter siedelte seine zur Weltliteratur gehörenden Erzählungen im Mühlviertel und Südböhmen an. „Granit“ ist eine Erzählung aus der Sammlung Bunte Steine von 1853 und beschreibt die Flucht einer Pechbrennerfamilie und die Rettung zweier Kinder. Dazu spielt Posaunist Bertl Mütter. Eintritt: 15 Euro

Karten: tickets@styraburg.com, Tel. 0650/4053201


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