Ukrainische Autorin gastiert im Museum Arbeitswelt
STEYR. Sofia Andruchowytsch liest am Dienstag, 26. November, um 19.30 Uhr im Steyrer Wehrgraben aus „Die Geschichte von Sofia“.

Das Buch erzählt von einer leidenschaftlichen, heimlichen Liebe im Schatten der Weltpolitik und vom ukrainischen Kampf gegen die sowjetrussische Übermacht. Im Zentrum der Intelligentsia im Kiew der zwanziger Jahre stehen der Dichter Mykola Zerow, seine schöne Frau Sofia und deren Geliebter, der mysteriöse Autor, Wissenschaftler und sowjetisch-deutsche Doppelagent Wiktor Petrow. Unter dem Stalinismus wird die „Sowjetukraine“ nicht nur Opfer einer mörderischen Hungersnot, auch das blühende literarische Leben wird gnadenlos vernichtet. Als Zerow 1934 verhaftet und 1937 von Stalins Schergen erschossen wird, spielt Petrow eine zwielichtige Rolle.
Im abschließenden Band des Amadoka-Epos führt Andruchowytsch alle Fäden der großen Trilogie zusammen und zeigt, dass wir die Gegenwart der Ukraine nur verstehen können, wenn wir ihre Geschichte kennen.
Die Lesung mit Gespräch ist eine Kooperation des Literaturschiff mit dem Museum Arbeitswelt. Tickets: www.literaturschiff.at/tickets


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