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STEYR. Bis Jahresende werden in Steyr zusätzlich 85 Plätze für Flüchtlinge geschaffen.

Im Kloster in Gleink werden 35 weitere Flüchtlinge aufgenommen.
Im Kloster in Gleink werden 35 weitere Flüchtlinge aufgenommen.

„Wir haben uns bei der Sitzung des Asyl-Koordinationsgremiums mit den Betreuungsorganisationen Rotes Kreuz, Caritas und Volkshilfe darauf verständigt, dass zu den aktuell vorhandenen 198 Plätzen bis zum Jahresende in unserer Stadt zusätzlich 85 Unterkünfte zur Verfügung gestellt werden“, sagt Bürgermeister Gerald Hackl (SPÖ). Konkret wird die Caritas im Kloster Gleink weitere 35 Personen aufnehmen. Im ehemaligen Schwesternheim des Landeskrankenhauses Steyr wird das Rote Kreuz zu den bestehenden 30 weitere 20 Betreuungsplätze schaffen. Beim Wohnobjekt Jägerberg (Baumeister Hofmeister) werden zu den derzeit 15 in Betreuung befindlichen Personen weitere 30 aufgenommen. In Summe werden daher bis zum Jahresende in Steyr 283 Quartiere mit Betreuung für Flüchtlinge zur Verfügung stehen.

Von der FPÖ wird die Aufstockung der Betreuungseinrichtungen nicht mitgetragen. „Neben den gesellschaftlichen Problemen ergibt sich auch eine große finanzielle Mehrbelastung für die Stadt. Die zu leistende Mindestsicherung wird ein zusätzliches Loch in das ohnehin angespannte Gemeindebudget schlagen“, so Vizebürgermeister Helmut Zöttl.


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