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STEYR. Die finanzielle Situation der Stadt ist seit Jahren angespannt. Wichtige Großprojekte werden dennoch umgesetzt.

Die Stadtplatzgarage soll im Oktober eröffnet werden, der Steg über die Enns wird bereits im Frühjahr gebaut.

„Wir vergessen nicht darauf zu investieren und sind uns bei den großen Projekten einig“, sagte Bürgermeister Gerald Hackl (SPÖ) bei seiner Budgetrede. Als ganz wichtig für die Entwicklung der Innenstadt wird die Parkgarage unterhalb der Dukartstraße gesehen. Der Bau liegt im Zeitplan, im Oktober und jedenfalls rechtzeitig vor dem Weihnachtsgeschäft 2017 soll eröffnet werden. Probleme hatte es zuletzt beim Verbindungssteg über die Enns gegeben, da die ausführende Baufirma (RW Montage/GLS-Tochter) pleiteging. Der Steg wird nun von der Firma GLS gebaut, dieses Unternehmen befindet sich im Sanierungsverfahren und wird fortgesetzt. Die Kosten erhöhen sich für die Investorengruppe rund um Leopold Födermayr allerdings um einen sechsstelligen Betrag.

Aufstiegshilfe Tabor

Die Stadt Steyr steuert zum Projekt Garage und Steg 1,6 Millionen Euro bei. Ein weiteres großes Vorhaben in der Stadt ist der Ausbau der Fachhochschule am Gaswerkgelände. Die Stadt stellt das rund 7000 m² große Areal zur Verfügung. Für den geplanten Lift zum Stadtteil Tabor rechnet man mit Kosten von 1,5 Millionen Euro. Im Budget 2017 sind 100.000 Euro veranschlagt. Heuer findet der Architektenwettbewerb statt. Der Übergang Posthofberg soll 2018 neu gebaut werden und rund 1,2 Millionen Euro kosten. Groß investiert wird beim Stadtmuseum Innerberger Stadel für die Landesausstellung 2021. Hier stehen 2017 Verhandlungen zwischen Stadt und Land an.


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