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STEYR. Das bereits 6. Zukunftssymposium findet am 3. und 4. März unter dem Motto „Für mich, für uns, für alle – Gemeinwohl“ im Treffpunkt Dominikanerhaus statt und hält aufschlussreiche Vorträge bereit.

Christian Felber Foto: Bernd Hofmeister
Christian Felber Foto: Bernd Hofmeister

Los geht es am Freitag um 19.30 Uhr mit Autor und Universitätslektor Christian Felber, dem Initiator der „Bank für Gemeinwohl“, der ersten ethischen Alternativbank in Österreich. Er spricht über die „Gemeinwohl-Ökonomie“ – ein Wirtschaftsmodell als Antwort auf die Krise der Gegenwart. Sie baut nicht auf Gewinnstreben und Konkurrenz, sondern auf Gemeinwohl-Streben und Kooperation – also genau jene Grundwerte, die zwischenmenschliche Beziehungen gelingen lassen. Mehr als 1700 Unternehmen aus 35 Staaten unterstützen das visionär-reale Modell. Felber hat es mit zwei Dutzend Unternehmern entwickelt. Er wird in seinem Vortrag die Grundzüge der Gemeinwohl-Ökonomie vorstellen und über erste Erfahrungen berichten.

Wege zum Gemeinwohl

Der Samstag hält Programm von 9 bis 16 Uhr bereit. Es gibt zwei Vorträge und eine Diskussionsrunde. Den Anfang macht Wirtschaftswissenschafter Sebastian Thieme. Er geht auf die Situation der Standard-Ökonomik ein und stellt dann wirtschaftstheoretische Zugänge abseits dieses Standards vor, die dem Gemeinwohlgedanken besonders dienen können. Die Grazerin Elisa Rosegger-Purkrabek spricht danach unter dem Titel „Die Stadtwerkstatt und der öffentliche Raum als Begegnungsort“. Sie gibt Beispiele der Gemeinwohlarbeit in städtischen und ländlichen Regionen.

Nach jedem Vortrag besteht die Möglichkeit für Fragen an die Referenten. Nach der Mittagspause folgt eine Diskussionsrunde mit Steyrer Politikern aller Parteien.

Eintritt:

7 Euro für den Vortrag am Freitag (ermäßigt 5 Euro)

30 Euro Vortrag+Workshops

25 Euro nur Samstag (ermäßigt 15/10 Euro). Anmeldung für Samstag: Tel. 07252/45400


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