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STEYR. Beim nächsten Science Talk im Treffpunkt Dominikanerhaus geht es um die soziale Schere und ihre tiefschürfenden Auswirkungen. Am Mittwoch, 13. Februar, um 17 Uhr spricht dazu Experte Martin Schenk.

Martin Schenk von der Diakonie Österreich spricht in Steyr. Foto: privat
Martin Schenk von der Diakonie Österreich spricht in Steyr. Foto: privat

Ob ein Mensch der Armut entkommen kann, hängt stark mit der gesellschaftlichen Ungleichheit insgesamt zusammen. Je sozial gespaltener eine Gesellschaft ist, desto mehr Dauerarmut existiert. Und je mehr Dauerarmut, desto schlechter die Zukunftschancen betroffener Jugendlicher. Gerade für Kinder, die der Armut sehr früh, intensiv und lange ausgesetzt sind, erweisen sich die Konsequenzen als gravierend. Sie lernen den Geschmack von Misstrauen, Verlassensein, Gewalt und Konkurrenz in einer prägenden Phase ihres Lebens kennen.

Beschämt oder wertgeschätzt?

Werde ich schlecht gemacht und beschämt? Oder geschätzt und anerkannt? Ist mein Leben von großer Unsicherheit, Angst und Stress geprägt oder von Vertrauen und Planbarkeit? Je ungleicher Gesellschaften sind, desto häufiger fühlen sich Menschen ausgeschlossen, sozial ohnmächtig und meinen, sich nicht auf andere verlassen zu können.

Menschenrechtsaktivist informiert

Der Science Talk „Die soziale Schere geht unter die Haut“ ist eine Kooperation von HLW Steyr, ATTAC und Treffpunkt Dominikanerhaus. Der Vortragende Martin Schenk ist stellvertretender Direktor der Diakonie Österreich und Menschenrechtsaktivist. Er engagiert sich bei der Armutskonferenz. Eintritt: 7 Euro, 3,50 Euro für Schüler


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