BMW investiert in Benzinmotor am Standort Steyr
STEYR. Das BMW Werk Steyr ist das weltweit größte Motorenwerk der BMW-Gruppe. Nun wurde ein weiterer wichtiger Meilenstein zur Erweiterung der Produktionskapazitäten gesetzt.

Im September ist eine neue Motorenmontagelinie zur Produktion von hocheffizienten 4- und 6-Zylinder Benzinmotoren in Betrieb gegangen. Dafür hat BMW rund 102 Millionen Euro am Standort Steyr investiert.
Errichtet wurde das neue Montageband auf zwei Ebenen mit einer Fläche von insgesamt über 12.800 m2. Die innovative Linie umfasst 50 Automatikstationen mit Robotern und 65 Handarbeitsplätze für Mitarbeiter. Das Besondere: Die Jahresauslastung der Produktionslinie ist von 180.000 auf 360.000 Einheiten flexibel skalierbar. Somit kann das Angebot an Benzinmotoren deutlich ausgebaut und auf die Nachfrage am Markt reagiert werden.
Investition in die Zukunft
„Mit den Investitionen in unsere neue Montagelinie setzen wir abermals ein positives Zeichen für den Produktionsstandort Österreich. In dem wir unsere Kompetenzen im Bereich der Benzinmotoren weiter ausbauen, bereiten wir uns im Werk Steyr auf alle Eventualitäten vor. Auch in Zeiten von Covid-19 werden wir keine Kürzungen vornehmen, die unsere Zukunft gefährden und mit allen Mitteln versuchen, die hohe Auslastung unseres Werks abzusichern“, so Alexander Susanek, Geschäftsführer des Werkes in Steyr.
Über 1 Million Motoren
Jährlich werden in Steyr über eine Million Benzin-, Diesel- und Hybridmotoren produziert, 80 Prozent aller Kernkomponenten für Antriebe der BMW Group gefertigt sowie alle Dieselmotoren des Konzerns entwickelt. Damit zählt das Werk zu einem der wichtigsten Antriebskompetenzzentren im globalen Produktionsnetzwerk von BMW.
Gebündeltes Know-how
Auch im Bereich der alternativen Antriebe setzt das BMW-Werk wichtige Schritte für die Zukunft, weiter investiert wird etwa in die Fertigungslinie zur Produktion von Gehäusen für die neue Generation der E-Antriebe. In den nächsten Monaten erfolgt eine weitere Ausbaustufe, um die geplante Kapazität von 460.000 Einheiten bis 2025 zu erreichen.


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