Landesausstellung 2021 startet planmäßig
STEYR. Die Vorbereitungen für die Landesausstellung 2021 laufen auf Hochtouren. Trotz Corona-Pandemie soll die Eröffnung am 24. April stattfinden.

Aufstieg und Krise, Kampf und Rebellion, großer Luxus und kleine Freuden, Industrialisierung und Innovation. Die Landesausstellung „Arbeit, Wohlstand, Macht“ zeigt von 24. April bis 7. November die Entwicklung der Gesellschaft vom Mittelalter bis in die Gegenwart am Beispiel der Stadt Steyr. Gerüchte, dass die Landesschau nicht pünktlich beginnen könnte, entkräftet Kulturstadtrat Gunter Mayrhofer (ÖVP). „Eine Verschiebung ist nicht geplant. Fix ist aber, dass es keine große Eröffnungsfeier geben wird.“
Großes Fest im August
Dafür plant man im August ein großes Fest, bei dem auch die Bevölkerung eingebunden wird. Die Corona-Pandemie hat freilich Auswirkungen auf die Landesausstellung. Welche Maßnahmen konkret gesetzt werden müssen – etwa Zugangsbeschränkungen – werden die nächsten Wochen zeigen. Für Mayrhofer (62), der in seinem zwölften Jahr als Kulturstadtrat ist, wird die Landesausstellung ein würdiger Abschluss. Er verabschiedet sich im Herbst aus der Politik. „Für die Besucher wird es eine ganz spannende Reise zwischen den drei Standorten Innerberger Stadel, Museum Arbeitswelt und Schloss Lamberg. Da wird wahrscheinlich ein Tag gar nicht reichen, um alles zu sehen“, sagt Mayrhofer.
Tickets länger gültig
Auch die Plätze zwischen den drei Standorten werden regelmäßig mit verschiedenen Aktionen bespielt und sollen zum Verweilen einladen. „Jeder Besucher sollte zu Hause erzählen, wie toll es in Steyr war. Dann haben wir viel erreicht“, sagt der Kulturstadtrat. Die Tickets für die Landesausstellung sind so gestaltet, dass man zum Beispiel die drei Standorte auch an drei verschiedenen Tagen besuchen kann.


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