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STEYR. Ein Vielzahl von Führungspositionen wurde in den vergangenen zwölf Monaten aufgrund von Pensionierungen und internen Rochaden beim Magistrat Steyr neu besetzt.

Martina Kolar-Starzer wird mit 1. Juni Magistratsdirektorin. Foto: Mader
Martina Kolar-Starzer wird mit 1. Juni Magistratsdirektorin. Foto: Mader

Die Führungsriege wird immer noch von Männern dominiert, bei den Neubestellungen liegen allerdings die Damen voran. So wird der Magistrat der Stadt Steyr ab 1. Juni erstmals von einer Frau geleitet. Martina Kolar-Starzer folgt als Direktorin Kurt Schmidl nach, der in Pension geht. Nachfolgerin von Kolar-Starzer als Leiterin des mehr als 200 Mitarbeiter umfassenden Geschäftsbereiches IV (Bezirksverwaltungs-, Sozial- und Gesundheitsangelegenheiten) wird Karin Nosko. Die Nachfolge des Leiters der Kommunalbetriebe Steyr Alfred Kremsmayr wurde mit Doris Klein ebenso in weibliche Hände gelegt.

Schaumberger leitet Standesamt

Auch bei der Ausschreibung der Fachabteilung Wasser- und Brückenbau setzte sich mit Gudrun Oberegger eine weibliche Bewerberin durch. Die Fachabteilung Standesamt bekam ebenfalls eine Chefin: Christina Schaumberger übernahm von Alfred Michlmayr. Auch die Leitung des Steyrer Stadtarchivs obliegt seit einigen Monaten einer Frau: Doris Hörmann löste Raimund Locicinik ab. Für das Controlling der Stadt ist ab sofort Elke Wührleitner-Brunner zuständig, für die Fachabteilung Privatrecht wurde im Objektivierungsverfahren Lisa Fuchs an die erste Stelle gereiht und wird als neue Leiterin in diesem Bereich die Agenden von Gerald Schmoll übernehmen, der Mitte des Jahres in den Ruhestand tritt. Lisa Wesp organisiert den personell umfangreichen Reinigungsbereich im Steyrer Magistrat mit rund 100 Angestellten.

Zeiner ist TIC-Chefin

Daniela Zeiner hat sich beim Hearing gegen fünf Mitbewerber durchgesetzt und ist als Nachfolgerin von Walter Ortner zur Geschäftsführerin im Technologie- und Innovationszentrum (TIC) Steyr bestellt worden. „Der Magistrat aber auch die städtischen und stadtnahen Unternehmen werden deutlich weiblicher, und das ist gut so“, sagt Bürgermeister und Personalreferent Gerald Hackl (SPÖ).


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