Brasilianischer Priester auf Urlaub in Österreich
KLEINRAMING. Pater Raimundo José aus Brasilien nutzte seinen Aufenthalt in Österreich, um all jenen zu danken, die ihm viele Jahre lang bei sozialen Projekten, bei der Ausbildung von Katecheten und Seminaristen geholfen haben.

Der Priester heißt Pater Raimundo José, er ist Brasilianer und wurde vor sieben Jahren von Bischof Alfredo Schäffler in der Diözese Parnaiba zum Priester geweiht. Zurzeit lebt er in Rom studiert Liturgie am Colegio Pio Brasileiro, einem Haus, in dem Priester kirchliche Studien betreiben. Der Masterstudiengang wird drei Jahre dauern, danach möchte er nach Brasilien zurückkehren und seiner Diözese dienen. Im Moment ist Dom Alfredo der emeritierte Bischof und die Diözese ist vakant und wird vorübergehend von Pater Edimar Lima verwaltet. Der Grund für seinen Besuch in Österreich ist, allen Freunden von Dom Alfredo zu danken, die ihm viele Jahre lang bei sozialen Projekten in der Diözese Parnaiba, bei der Ausbildung von Katecheten und bei der Ausbildung von Seminaristen geholfen haben.
Das Leben von Raimundo: Er ist das siebte Kind in seiner Familie. Er wurde am 13. August 1989 geboren. Getauft wurde er in seiner Gemeinde und zwar von einem deutschen Priester namens Lotario Weber, der als Missionar in der Diözese tätig war. Seine Eltern haben sich immer um seine religiöse Erziehung gekümmert, er nahm an der Katechese teil und empfing seine erste Kommunion im Alter von 11 Jahren, am Fest des Heiligen Raimundo Nonato, dem Schutzpatron seiner kleinen Gemeinde. Im Alter von 15 Jahren empfing er das Sakrament der Firmung durch Dom Alfredo Schäffler. Eine wichtige Frage wurde in seinem Herzen geboren: Was werde er tun, um glücklich zu sein? Nach einer Zeit des Gebets und der Unterscheidung entschied er sich, ins Priesterseminar der Diözese zu gehen. Seine Erstausbildung dauerte neun Jahre. Am 23. Januar 2016 wurde er zum Diakon geweiht und am 3. August desselben Jahres wurde er durch Handauflegung von Bischof Alfredo Schäffler zum Priester geweiht. Ein Jahr lang war er als Pfarrvikar und fünf Jahre als Pfarrer tätig. Im Jahr 2022 reiste er für ein kirchliches Studium nach Rom.
Er bedankte sich im Auftrag von Dom Alfredo bei allen Freunden und bei allen Personen, die in den letzten Jahren für seinen Einsatz so viel gespendet haben. Er bedankte sich bei der österreichischen Missio für die finanzielle Unterstützung des Priesterseminars, in dem er studiert hat. Sein besonderer Dank gilt der Österreichischen Benediktinerföderation, die nun sein Stipendium an der Universität St. Anselm in Rom finanziert.
Die Unterkunft hatte er beim Österreich Besuch bei Helene Schäffler, Schwester von Bischof Schäffler in Petzenkirchen. Mehrere Personen machten mit ihm eine kleine Österreich Besichtigung und zwar von Wien bis Salzburg und Großglockner. In der näheren Umgebung von Petzenkirchen wurden mehrere Ausflüge gemacht. Teilweise war Gabi Schnurpfeil aus St. Ulrich bei den Ausflügen und Treffen dabei und zwar als Dolmetscherin. Sie spricht nämlich italienisch und portugiesisch.
Er sagte abschließend vielen Dank an alle Freunde von Don Alfredo, die jetzt auch seine Freunde sind. Er trägt alle in seinem Herzen und in seinen Gebeten. Er sagte zum Abschluss - Österreich ist sehr schön und gastfreundlich.
Unter anderem wurden in Waidhofen/Ybbs mit Dechant Herbert Döller Messen gefeiert. In Petzenkirchen, in Kleinraming und in einigen anderen Pfarren war er auch als Zelebrant eingesetzt.


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