STEYR. Das Stadtmuseum und die ihm angeschlossenen Ausstellungsorte in Steyr blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2024 zurück.

18.200 Gäste besuchten im Vorjahr das Stadtmuseum im Innerberger Stadel, die Schlossgalerie und die Krippenausstellung im Palmenhaus. Besonders gefragt war die im April neueröffnete Anton-Bruckner-Ausstellung, die gemeinsam mit der Dauerausstellung im Innerberger Stadel knapp 5.000 Besucher anzog.
In den Monaten Mai bis Dezember verzeichnete das Stadtmuseum einen Besucherzuwachs von 19,5 Prozent im Vergleich zum Jahr davor. Auch die Vermittlungsangebote für Schulklassen und Gruppen finden großen Anklang. „Das Ziel, den Innerberger Stadel über das Jahr der Landesausstellung hinaus als neues Stadtmuseum zu etablieren, haben wir definitiv erreicht“, betont Kulturstadträtin Katrin Auer (SPÖ).
Einen Besucherrekord erzielte auch die Krippenausstellung im Palmenhaus: 4.700 Personen bestaunten die historischen Krippenfiguren – ein Anstieg um 46 Prozent gegenüber 2023. Das angebotene Mitmach-Programm macht einen Besuch im Palmenhaus auch für Familien mit Kindern attraktiv. Die Schlossgalerie lockte mit Kunstausstellungen, dem Styraburg Festival sowie dem Schloss-Lamberg-Advent 8.500 Kunstinteressierte an.
Neue Veranstaltungsreihe
Auch das Jahr 2025 startete vielversprechend: Die erste Veranstaltung der neuen Reihe „Museum Exklusiv“, eine Backstage-Führung ins Depot, war restlos ausgebucht. Das nächste „Museum Exklusiv“ findet am 15. Mai statt. Expertin Sophie Morawitz spricht über „Steyr in historischen Stadtansichten“.
Im Stadtarchiv steigt seit einigen Jahren die Nachfrage an Informationen zur Geschichte Steyrs: Haben im Jahr 2023 noch 753 Personen mit den Unterlagen des Archivs geforscht oder das Archiv im Rahmen einer Führung besucht, waren es 2024 schon 1.269 Personen.
Dazu kommen mehr als 1.000 Nutzer, welche die Archivdatenbank SAIS (sais.steyr.gv.at) besucht haben und sich dort über die im Archiv verfügbaren Quellen informierten oder die dort online gestellten Unterlagen verwendeten.
Interesse aus vielen Ländern
Neben Einheimischen interessierten sich im letzten Jahr auch Menschen aus Deutschland, den USA, den Niederlanden, Brasilien, Griechenland, Tschechien, Japan und Kanada für die Geschichte Steyrs oder ihrer Vorfahren. „Derzeit arbeiten außerdem vier junge Wissenschaftler an einer Master- oder Doktorarbeit zu unserer Stadt“, verrät Stadtarchivarin Doris Hörmann.


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