Vorwärts kämpft gegen Torflaute
STEYR. Trotz des Negativlaufs hat man bei Zweitligist Vorwärts Steyr den Klassenerhalt noch nicht abgehakt. In den letzten fünf Runden muss man nun aber kräftig punkten.

„Es ist bitter für die Burschen, sie haben kämpferisch und läuferisch eine Top-Leistung abgerufen. Die Mannschaft lebt. Das Toreschießen ist ein anderes Thema“, sagt Vorwärts-Trainer Willi Wahlmüller nach dem 0:2 beim neuen Tabellendritten Austria Lustenau. Die Rot-Weißen können einmal mehr einen Favoriten ärgern, stehen aber wie so oft in dieser Saison mit leeren Händen da. Hauptverantwortlich dafür ist die Misere vor dem Tor, schon seit drei Spielen ist man ohne eigenen Treffer. In Lustenau kommt auch Pech dazu – Latte und Stange verhindern einen Vorwärts-Ausgleich.
Gegner in Reichweite
Weil auch Platz 15 zum Ligaverbleib reichen könnte, ist man bei Vorwärts nach wie vor optimistisch, Horn liegt drei Zähler vor den Steyrern. Das Restprogramm lässt zudem hoffen, hat man doch gegen die noch ausstehenden fünf Gegner im Herbst neun Punkte geholt. Am Freitag kommt der FAC mit Trainer Andreas Heraf an die Volksstraße (19.10). Das Hinspiel in Wien konnte Vorwärts mit 2:1 gewinnen. Die Personalsituation entspannt sich. Simon Gasperlmair feiert in Lustenau ein erfolgreiches Comeback, gegen den FAC kehrt zudem der zuletzt gesperrte Josip Martinovic in die Mannschaft zurück.
Brasilianer weg
Schon vor dem Lustenau-Spiel trennt sich Vorwärts von Jackson Kenio (20). Der Brasilianer hatte erst Mitte Jänner einen Vertrag bis Juni 2021 unterschrieben, kam aber in nur fünf Zweitligaspielen (149 Minuten) zum Einsatz. „Jackson hatte Probleme mit der Akklimatisierung in Europa und war für den großen Sprung mental noch nicht bereit“, erklärt Klubmanager Jürgen Tröscher.


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