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Der Weiterbildung wegen: mit FH-Diplom bis zur Habilitation

Robert Hofer, 27.12.2016 11:09

WALDNEUKIRCHEN. Der am FH-Campus Steyr unterrichtende Klaus Altendorfer hat mit seiner Habilitation an der Johannes Kepler Universität Linz die höchste akademische Qualifikation im österreichischen Hochschulwesen erreicht.

Klaus Altendorfer (rechts) mit seinem Habilitationsbescheid und dem Linzer Uni-Rektor Meinhard Lukas
Klaus Altendorfer (rechts) mit seinem Habilitationsbescheid und dem Linzer Uni-Rektor Meinhard Lukas

Obwohl erst 35 Jahre alt, kann Altendorfer bereits auf eine beachtliche wissenschaftliche Karriere verweisen. Nach der HTL in Neufelden studierte der in Oberkappel aufgewachsene und nun in Waldneukirchen lebende Altendorfer an der FH Oberösterreich, als Diplom-Ingenieur (FH) inskribierte er 2007 an der Universität Wien.

Notenschnitt 1,0

Vier Jahre später schloss er sein Doktorratsstudium (PhD Logistics and Operations Management) mit dem sensationellen Notendurchschnitt von 1,0 ab. Nun folgte mit der Habilitation an der Linzer JKU die Krönung der bisherigen akademischen Laufbahn, Altendorfer verfügt damit über die Befugnis, an einer Universität ein wissenschaftliches Fach zu lehren. „Für die Stelle als FH-Professor ist eine Habilitation nicht notwendig. Für mich hat sie vielmehr eine akademische Weiterbildung dargestellt“, sagt der 35-Jährige, dessen Habilitationsschrift sich aus mehreren wissenschaftlichen Artikeln zum Management von Produktions- und Logistikprozessen zusammensetzt.

Auswirkungen der Industrie 4.0

„Im Wesentlichen wurden Analytische Modelle und Simulation zur Modellierung und Optimierung stochastischer Produktionsprozesse verwendet“, erklärt Altendorfer. Ergebnisse aus den einzelnen Artikeln sind bereits in den vergangenen fünf Jahren immer wieder in Altendorfers Lehre am FH-Campus Steyr eingeflossen, künftig wird er sich am FH-Institut für Intelligente Produktion verstärkt den Auswirkungen neuer Industrie 4.0-Technologien auf das Management der Produktion und Logistik widmen. „Gerade in diesem Forschungsgebiet ergeben sich gute Kooperationsmöglichkeiten mit der Wirtschaft“, sagt Altendorfer, der auch seine internationale Vernetzung in den Bereichen „Stochastic Modelling“ und „Production Economics“ weiter vorantreiben will.

Zur Person: Klaus Altendorfer ist am FH OÖ-Campus in Steyr seit 2011 Professor für Produktions- und Operationsmanagement und externer Lektor an der Linzer Kepler Uni. Der 35-Jährige ist verheiratet und Vater eines Kindes, zu seinen Hobbies zählen Wellness, Wandern und Zeit für die Familie.


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