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REGION STEYR-KIRCHDORF. Im Süden Oberösterreichs, dem oö. Ennstal, Steyrtal, Kremstal, Pyhrn-Priel sowie dem Raum Bad Hall-Steyr liegen verstreut die Zeugen der einst so pulsierenden Kleineisenindustrie und Sensenwerke.

Bei der Amtsübergabe im Alten Pfarrhof von Steinbach wurde ein Eichenbaum gepflanzt. Von links: Rudolf Stoderegger, Felix Fösleitner, Regina Aspalter, Katrin Auer, Christian Dörfel und August Pfaffenhuemer Foto: Verein Eisenstraße OÖ

Entlang der Flüsse, die ihre Kraft den Menschen zur Verrichtung ihrer täglichen Arbeit an den Hämmern zur Verfügung stellten, siedelten sich unzählige Kleinbetriebe an, die eine Vielzahl verschiedenster Finalprodukte aus dem Eisen des Erzberges herstellten. Diese Geschichte lebt heute nach wie vor in den zahlreichen Museen und Schaubetrieben erlebnisreich und spürbar beim Begehen der Themenwege.

Verein 1990 gegründet

Einzigartig ist die heute noch aktive Manufaktur von traditionellen Taschenfeiteln oder der Maultrommel. Die Eisenstadt Steyr mit ihrem prächtigen historischen Stadtkern zeugt vom einstigen Reichtum der dominierenden Eisenindustrie. Nicht nur die Kultur, auch die Wirtschaft lebt weiter. Der Verein Eisenstraße Oberösterreich wurde im Sommer 1990 gegründet.

Geschichte der Eisenverarbeitung

Ziel war von Beginn an die Auseinandersetzung mit der Geschichte der Eisenverarbeitung in der Region – sowie die Integration dieses kulturhistorischen Potenzials in die Regionalentwicklung. Bei der letzten Jahreshauptversammlung wurde Katrin Auer, Geschäftsführerin des Museum Arbeitswelt in Steyr, als neue Obfrau einstimmig gewählt. Sie tritt die Nachfolge von August Pfaffenhuemer an. Er wird sein Wissen weiterhin als Fachbeirat einbringen.

Neue Mitglieder

Zusätzlich als neue Vorstandsmitglieder konnten die Landtagsabgeordnete Regina Aspalter aus Maria Neustift, Steyrs Vizebürgermeisterin Ingrid Weixlberger, Markus Berger (Knappenhaus Unterlaussa), Wolfgang Hack (www.eisenstrassen.info) und Martin Osen (Sensenschmiedemuseum Micheldorf) gewonnen werden.


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