Mehr Umsatz, weniger Risiko
STEYR. Mit zwei neuen Online-Tools will die Fachhochschule Steyr die heimischen Klein- und Mittelbetriebe (KMU) der Produktionsbranche zu mehr Wachstum und Umsatz motivieren.

„Studien haben ergeben, dass KMU, die sich von der Produktion in Richtung Servitization entwickeln, mehr Umsätze bei geringerem Risiko lukrieren. Servitization bedeutet, dass Unternehmen nicht nur Produkte verkaufen, sondern zunehmend Services kombiniert mit Produkten anbieten“, sagt Margarethe Überwimmer, Studiengangsleiterin für Global Sales and Marketing am FH OÖ Campus Steyr.
International vernetzt
Unter ihrer Führung läuft seit vergangenem Jahr ein internationales Forschungsprojekt, das sich mit der Einführung von Dienstleistungen bei Produktionsbetrieben beschäftigt. Bei diesem Projekt kooperiert die FH Oberösterreich mit zehn Partnern in Tschechien, Ungarn, der Slowakei, Slowenien, Deutschland, Italien und Österreich. Der geplante Weg zu mehr Servitization führt über zwei Online-Tools. Der „Service Performance Monitor“ identifiziert unternehmensinterne Hebel zur Verbesserung bei der Entwicklung, beim Verkauf und beim Management von Dienstleistungen.
Voneinander profitieren
Handlungsempfehlungen und Benchmarks mit anderen Unternehmen werden für die Nutzer des Tools bereitgestellt. Bereits mehr als 300 Unternehmen haben daran teilgenommen. Das zweite Werkzeug ist der „Service Export Radar“. Mit diesem Online-Tool werden mithilfe von künstlicher Intelligenz Daten über Exportmärkte und spezifische Branchen gesammelt und ausgewertet. Produzierende Unternehmen erhalten im Zuge dessen Empfehlungen hinsichtlich Exportchancen.


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