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STEYR. Bei einem Willkommensfrühstück der Wirtschaftskammer wurden Flüchtlinge aus der Ukraine über die Möglichkeiten am regionalen Arbeitsmarkt informiert.

Von links: Eduard Riegler, Franz Sandmair, Barbara Spöck, Sevil Ramaj, Judith Ringer, Peter Hrubant, Gerald Angerbauer und Michael Schaubmeier (Foto: WKO Steyr)

Rund 63.000 vertriebene Ukrainer befinden sich derzeit in Österreich, darunter haben auch viele im Raum Steyr eine Bleibe gefunden. „Der Bedarf nach grundlegenden Auskünften bei diesen Menschen ist groß, weshalb wir die Vertriebenen samt einschlägiger Organisationen zu einem gemeinsamen Frühstück geladen haben“, erklärt Judith Ringer, Obfrau der WKO Steyr-Land. Ringer informierte über das Leben in der Region Steyr, Bezirkshauptfrau Barbara Spöck sowie Sevil Ramaj vom Magistrat Steyr referierten über die Themen Kinderbetreuung, Schule, Wohnen, Führerschein, Sicherheit und Grundversorgung. Seitens der ÖGK Steyr behandelte Gerald Angerbauer das Thema Gesundheit. Im Bereich Ausbildung, Lehre und Arbeitsmarkt informierte Franz Sandmair, Leiter des AMS Steyr. Weiters referierte Zilal Khatib vom ÖIF über Deutschkurse.

„Das Thema einer möglichen Arbeitsaufnahme stand natürlich im Fokus der Veranstaltung. Das Interesse an Jobs und Zuverdienstmöglichkeiten ist unter den Teilnehmern deutlich spürbar gewesen, denn im Rahmen der Grundversorgung erhalten hilfs- und schutzbedürftige Fremde in erster Linie nur Leistungen, welche auf die Deckung der täglichen Grundbedürfnisse ausgerichtet sind“, sagt Michael Schaubmeier, Leiter der WKO Steyr. 

 „Besonders begrüßenswert war, dass im Anschluss an die Veranstaltung wichtige Ansprechpartner für individuelle Beratungen zur Verfügung standen“, freut sich Eduard Riegler, Obmann der WKO Steyr-Stadt.


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