Europaministerin besuchte Region Steyr
STEYR. Karoline Edtstadler (ÖVP) war unter anderem im BMW Motoren Werk und bei der Forschungsschmiede Profactor zu Gast.

Die Rolle der heimischen Forschung auf Europas Weg zu Industrie 5.0 stand beim Besuch der ÖVP-Europaministerin bei Profactor im Mittelpunkt. „Wir müssen in Europa wieder Champion der Wertschöpfung und Innovation werden und nicht Weltmeister der Bürokratie“, sagt Edtstadler. „Das Beispiel Profactor zeigt, wie wir mit österreichischer Forschung innovative Antworten zu einer nachhaltigen Industrie 5.0 bieten können. Als Politik ist es unsere Aufgabe die notwendigen Rahmbedingungen zu schaffen, um Innovation voranzutreiben.“ Begleitet wurde die Ministerin von Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner (ÖVP).
Profactor ist in der europäischen Forschungszusammenarbeit hochaktiv. Unter anderem im Projekt „RESINET“, das europäische Industrien auf dem Weg zu einem nachhaltigen Energie-Management unterstützt. Forschende am Standort Steyr haben ein Simulationssystem entwickelt, das Stromnetze effizienter und anpassungsfähiger macht, indem es virtuelle „Agenten“ trainiert, auf Schwankungen bei Energieangebot und -nachfrage zu reagieren.
EU-Geld in Millionenhöhe
„Dank einer klaren Strategie und dem Engagement des Teams zählt Profactor zu den Top-Performern im Einwerben von EU-Fördermitteln im außeruniversitären Bereich“, erklärt Wilfried Enzenhofer, Profactor Aufsichtsratsvorsitzender und Geschäftsführer der Upper Austrian Research (UAR), der Leitgesellschaft für Forschung des Landes Oberösterreich.
In den letzten Jahren konnten Profactor über 15 Millionen Euro an EU-Fördermitteln nach Oberösterreich holen.


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