Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

LINZ-LAND. Die Jugendarbeitslosigkeit befindet sich seit vier Monaten auf einem dramatisch hohen Niveau. Im Bezirk Traun waren insgesamt 1.045 junge Menschen auf Arbeits­suche: davon 655 arbeitslos, 291 in Schulung bzw. 99 auf Lehrstellensuche. Das entspricht einem Anstieg von 25 Prozent.

Stefan Reichl, Denise Wegschaider und Kurt Winter von den ÖGJ-Jugendzentren (v.l.) (Foto: JCUV)
Stefan Reichl, Denise Wegschaider und Kurt Winter von den ÖGJ-Jugendzentren (v.l.) (Foto: JCUV)

Obwohl der Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit im Bezirk Traun unter dem Oberösterreich-Schnitt von 31 Prozent liegt, appelliert Arbeiterkammer (AK) Präsident Johann Kalliauer an Bundes- sowie Landesregierung, das Thema ernster zu nehmen und noch vor dem Herbst ein Jugendrettungspaket umzusetzen.

Vor allem in der überbetrieblichen Lehrausbildung bestehe laut AK akuter Handlungsbedarf: Das Angebot an Ausbildungsplätzen müsse noch vor dem Herbst verdoppelt werden.

„In Österreich und insbesondere in Oberösterreich haben wir das Wissen, die Strukturen und die finanziellen Möglichkeiten, Jugendarbeitslosigkeit effizient zu bekämpfen. Ein Nicht-Handeln der Politik wird uns gesellschaftlich und wirtschaftlich sehr teuer kommen und noch lange negativ nachwirken“, warnt Kalliauer.

Jugendzentren unterstützen

Die Jugendzentren der Österreichischen Gewerkschaftsjugend (ÖGJ) setzen sich ebenfalls für die Jugendlichen ein. „Besonders in wirtschaftlich schweren Zeiten sind Jugendliche von den Auswirkungen am härtesten betroffen. Darum unterstützen wir in unseren Jugendzentren die Jugendlichen mit voller Kraft bei der Lehrstellen- und Jobsuche. Wir informieren über offene Lehrstellen, helfen bei der Bewerbung und unterstützen Jugendliche bei Fragen rund um die Lehre oder Arbeit“, erklärt Vereinsleiter Stefan Reichl.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden