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TRAUNKIRCHEN. 24 Jahre lang leitete Max Kölblinger die Geschicke der Bergrettungsortsstelle Traunkirchen. Nun übergab er die Obmannschaft an Peter Pangerl.

Max Kölblinger (mitte) mit Nachfolger Peter Pangerl (re.) und Wolfgang Quatember (li.) Foto: BRD Traunkirchen

Für die Bergrettung-Ortsstelle ging mit der 51. Jahreshauptversammlung ein ereignisreiches Jahr, das zum Glück weniger Einsätze als in der vorangegangenen Periode notwendig machte, zu Ende. Unter den 33 Mitgliedern befindet sich auch zum ersten Mal eine Frau als Anwärterin, die in den nächsten Jahren die Ausbildung zur Bergrettungsfrau absolvieren wird. Bei der Neuwahl des Vereinsvorstandes übernahm der bisherige Einsatzleiter Peter Pangerl – einstimmig gewählt – die Obmannschaft.

45 Jahre lang Bergretter

Dieser war rund 45 Jahre als Bergrettungsmann, Einsatzleiter, Ausbildner und Vereinsobmann für den Rettungseinsatz auf den Bergen der Region tätig. Viele Höhepunkte, wie die Eröffnung der neuen Einsatzzentrale im Vorjahr aber auch tragische Schicksale wie der Absturz von Hüttenwart Franz Thallinger und der Tod von Wolfgang Kölblinger am Nanga Parbat prägten seine Ära. Bürgermeister Christoph Schragl und Gebietsstellenleiter Dr. Bernhard Schmid würdigten in ihren Ansprachen Kölblingers geradlinige und menschliche Art, Probleme in der Ortsstelle aber auch im Landesverband zu lösen. Von den Kameraden gab“s als Dank ein Ehrengeschenk.

Die Jahreshauptversammlung bot auch Gelegenheit zur Ehrung eines weiteren verdienten Bergrettungsmannes. Ernst Hufnagl, unter anderem langjähriger Hüttenwart der Sonnsteinhütte, wurde für seine 50-jährige Tätigkeit im Bergrettungsdienst ausgezeichnet.


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