„Für jedes Umweltproblem gibt es auch eine Lösung“
TRAUNKIRCHEN. Der Nachhaltigkeits-Pionier Wolfgang Neumann prämiert auch heuer wieder die besten Umwelt-Ideen der Welt mit dem Energy Globe Award. Er ist überzeugt: „Ein nachhaltiges Hochfahren der Wirtschaft wäre eine Riesenchance!“

„Corona hat uns gezeigt, wie wichtig der nachhaltige Umgang im Einklang mit Mensch, Wirtschaft und Natur ist, was passieren kann und vielleicht auch, was wirklich wichtig und notwendig ist im Leben. Dies sollte auch der Beginn von neuem nachhaltigem Handeln und von Projekten sein, wie sie national und regional in verschiedensten Ausführungen zum Umweltschutz notwendig sind“, ist Wolfgang Neumann überzeugt.
Der Traunkirchner, der vor Jahrzehnten die erste Energiesparmesse ins Leben gerufen hat, zeigt mit seinem Umweltpreis Energy Globe regelmäßig die Vorteile von nachhaltigem Handeln auf, motiviert zum Tun und Mitmachen. Dabei ist es ihm wichtig, nicht nur die „europäischen“ Probleme zu sehen: „Ich habe vor Kurzem mit dem Cef der Unido gesprochen: Durch Corona ist die Lage in vielen ärmeren Ländern noch viel dramatischer geworden“, so Neumann.
Unzählige Projekte für mehr Nachhaltigkeit
Die jetzige Krise biete dann eine Chance, „wenn wir es schaffen, die Wirtschaft nachhaltig hochzufahren.“ Einen Mangel an Ideen gibt es nicht: „Auch im heurigen Jahr haben wir wieder über 2000 Einsendungen von großartigen nachhaltigen Projekten aus über 180 Ländern zum Energy Globe Award erhalten, die die Lösungen für unsere Umweltprobleme präsentieren“, freut sich der Traunkirchner. Die nationalen Sieger – der Award wird in zahlreichen Ländern vergeben – wurden heuer erstmals gesammelt am 30. Juni bekannt gegeben, eine Zusamenfassung aller Siegerprojekte gibt es auf www.energyglobe.info. Die offiziellen Vergaben finden bis Ende November statt, Anfang Dezember folgen die Energy Globe World Awards.
„Es ist schier unglaublich, welche Qualität und Vielfalt die eingereichten Umweltprojekte haben. So gibt es quasi für jedes Umweltproblem eine Lösung“, ist der Traunkirchner Umweltpionier überzeugt


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