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ULRICHSBERG/KLAFFER. Bei ihrer Tour auf den 4884 Meter hohen Puncak Jaya in Papua Neuguinea hissten Josef Rußmüller und Josef Pröll nicht nur am Nationalfeiertag die rot-weiß-rote Fahne am Gipfel, sondern lernten auch das Leben der Mani, einem Waldnomaden-Stamm, kennen.

Am 26. Oktober feierten Josef Pröll und Josef Rußmüller ihren Gipfelsieg.
  1 / 3   Am 26. Oktober feierten Josef Pröll und Josef Rußmüller ihren Gipfelsieg.

Es war der 26. Oktober, als es Josef Rußmüller aus Klaffer und Josef Pröll aus Ulrichsberg geschafft haben, den 4884 Meter hohen Puncak Jaya (Carstens Pyramide) in Papua Neuguinea zu erklimmen. In diesem Moment hatte der Nationalfeiertag für die beiden wohl eine ganz besondere Bedeutung bekommen. Fünf Tage lang waren sie mit ihren Trägern durch Regenwälder und durch Hochmoore etwa 60 Kilomter unterwegs, um den Berg zu erreichen. – in Gummistiefel. „Nach zehn Flussdurchquerungen und täglich 1000 zurückgelegten Höhenmetern erreichten wir unser Basislager am Neuseelandpass“, erzählt Pröll vom Aufstieg auf den Berg, der zu den sogenannten „Seven Summits“ gehört. Über die Nordwand ging es dann hinauf. Der Rückmarsch gestaltete sich hingegen schwieriger, die Träger streikten und der Dauerregen machte es ihnen auch nicht leichter.

Begegnung mit Naturvolk

Als Träger engagierten die beiden Bergsteiger Waldnomaden vom sogenannten Mani-Stamm, einem Naturvolk. Ihr Leben unterscheidet sich komplett von unserem. „Man könnte die Expedition auch als Reise in die Steinzeit und zurück bezeichnen“, schildern Pröll und Rußmüller ihre Eindrücke, die sie auch bei ihren Begegnungen mit den dort lebenden Menschen machten. „Wer den ultimativen Kick sucht, dem können wir die Tour empfehlen“, sagt Pröll. Für sie war es eine Reise in die Steinzeit und wieder retour. Lediglich 22 Personen haben die Tour in diesem Jahr bisher bewältigt.


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