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ULRICHSBERG/BEZIRK. Einstimmig bestätigten die Rohrbacher Bürgermeister Wilfried Kellermann als Gemeindebund-Bezirksobmann und damit als ihren Bürgermeistersprecher. Er übt diese Funktion seit zwei Jahren aus. 

Der neue Gemeindebund-Bezirksausschuss mit Ehrengästen (v.l.): Bgm. Franz Lindinger, Gemeindebund-Direktor Hans Gargitter, Bezirkshauptfrau Wilbirg Mitterlehner, Bezirksobmann Wilfried Kellermann, Präsident Johann Hingsamer, Bezirksobmann-Stv. Hubert Hartl, Dominik Reisinger.

40 Bürgermeister sind im Bezirk Rohrbach tätig. 37 davon kommen von der ÖVP-Riege, drei sind SPÖ-Bürgermeister. In zwei Gemeinden (Aigen-Schlägl und St. Veit) stehen Frauen an der Spitze. Sie alle wählten den Ulrichsberger Ortschef Wilfried Kellermann bei der Bürgermeisterkonferenz erneut zu ihrem Sprecher.

Kellermann lobte bei dieser Gelegenheit nicht nur die gute Zusammenarbeit mit der Bezirkshauptmannschaft, sondern auch innerhalb der Kommunen - insbesondere in den vielen Gemeindeverbänden, die für ihn ein schönes Zeichen der funktionierenden gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit sind. Als wichtige Aufgabe sieht er den Austausch von Informationen und den Abgleich von Themen. Gleichzeitig ist ihm die Autonomie der Gemeinden ein Anliegen. „Die Kommunen sollen bei den ihnen zugeteilten Aufgaben möglichst selbständig handeln können. Leider fehlen dazu oft die erforderlichen finanziellen Mittel“, fordert Wilfried Kellermann eine Stärkung der Finanzkraft im ländlichen Raum.

Passend dazu informierten Gemeindebund-Präsident Johann Hingsamer und Direktor Hans Gargitter über die laufenden Finanzausgleichsverhandlungen.


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