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ULRICHSBERG. Auch wenn die geringe Arbeitslosenquote von 2,1 Prozent oder 509 Arbeitslose im Bezirk Rohrbach ein Grund zum Jubeln ist, hat diese Vollbeschäftigung auch ihre Kehrseite: Für viele Unternehmer wird es zunehmend schwieriger, Mitarbeiter zu finden. Deshalb sind Lehrbetriebe, die ihre Fachkräfte von morgen selbst ausbilden, besonders wichtig - so wie es das Ulrichsberger Bauunternehmen Brüder Resch seit vielen Jahren macht.

v.l.n.r.: Baumeister Josef Pfoser, LAbg. Georg Ecker, Franz Wintersberger, ÖAAB-Bezirksobfrau Gertraud Scheiblberger, Ewald Blaschek, Landtagspräsident Viktor Sigl, Baumeister Gerhard Resch

200 Mitarbeiter sind bei Brüder Resch in Ulrichsberg beschäftigt, darunter 28 Lehrlinge. Neue sind aber gerne willkommen: “Wir benötigen dringend neue Arbeitskräfte. Auch die Lehrlingssuche stellt sich immer schwieriger dar“, zeigten die Geschäftsführer Gerhard Resch und Josef Pfoser auf.

Nachteil für Wirtschaftsstandort

Landtagspräsident Viktor Sigl kennt das Problem: „Der Fachkräftemangel ist für Oberösterreich als bedeutender Wirtschaftsstandort ein gravierendes Problem, vor allem, weil der Bedarf an qualifiziertem Personal in den ländlichen Regionen stark ausgeprägt ist. Wir müssen deshalb unsere Jugend auffordern, auch über die Stadtgrenzen zu blicken und sie zu den Arbeitsplätzen locken. In ländlichen Regionen gibt es unzählige Jobperspektiven und eine hochwertige Lebensqualität“, betonte Sigl, als er bei seiner Bezirkstour auch in Ulrichsberg Station machte.

Lehrlingsausbildner vor dem Vorhang

Er will bei seinen Betriebsbesuchen vor allem jene Personen vor den Vorhang holen, die in der Ausbildung eine zentrale Rolle spielen. “Unternehmen und Lehrlinge werden von Land und Wirtschaftskammer ausgezeichnet. Der Lehrlingsausbildner wird dabei oftmals vernachlässigt. Sie leisten eine ausgezeichnete Arbeit, kennen die Bedürfnisse des Unternehmens und auch die Talente der Jugendlichen. Beides entsprechend zu verknüpfen ist eine besondere Fähigkeit“, so Sigl. Die Lehrlingsausbildner bei Brüder Resch, Ewald Blaschek, Reinhold Löffler und Franz Wintersberger, freuten sich über eine Urkunde und eine kleine Aufmerksamkeit.


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