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WARTBERG. Die ÖBB setzen ihre Modernisierungsoffensive an der Summerauerbahn fort. Mit dem Spatenstich wurde nun der Startschuss für den Umbau des Bahnhofes Gaisbach-Wartberg gegeben. Durch Investitionen von insgesamt 13,1 Millionen Euro soll bereits im Winter 2019 der Bahnhof moderner und sicherer sein. 

Wolfgang Mayr, Projektleiter der ÖBB Infrastruktur-AG, und Bürgermeister Dietmar StegfellnerFoto: Primeßnig

Am 8. Mai erfolgte durch den Wartberger Bürgermeister Dietmar Stegfellner und den Projektleiter der ÖBB Infrastruktur-AG, Wolfgang Mayr, der Spatenstich zu einer umfangreichen Modernisierung des Bahnhofes Gaisbach-Wartberg. Der bestehende Bahnhof wird in den kommenden Monaten in eine moderne, barrierefreie Verkehrsstation um- bzw. ausgebaut. Rund 300 Menschen aus den umliegenden Gemeinden nutzen täglich diese Zustiegsstelle der Summerauerbahn. 

Sicher, barrierefrei und modern ausgestattet

Der Bahnhof Gaisbach-Wartberg erhält unter anderem einen neuen, überdachten Mittelbahnsteig, der weiterhin auf kürzestem Weg für die Fahrgäste erreichbar ist. Zusätzlich wird der Zugang über die Gleise barrierefrei gestaltet. Der Mittelbahnsteig wird mit einer Wartekoje sowie mit neuen Lautsprechern und Monitoren ausgestattet, die Informationen in Echtzeit liefern.

Erneuert werden auch die komplette Gleisanlage, Weichen, Oberleitungen und Kabelwege. Zusätzlich erhält der Bahnhof ein Stellwerk neben dem bestehenden Bahnhofsgebäude. Das Bahnhofsgebäude wird im Vordachbereich mit einer Infowand, in der Ticketautomat und Infovitrinen enthalten sind, ausgestattet.

„Mit der Modernisierung des Bahnhofes Gaisbach-Wartberg setzen wir einen weiteren Schritt zur Attraktivierung der Summerauerbahn,“ sagte Projektleiter Wolfgang Mayr von der ÖBB. “Durch den Umbau wird die Sicherheit und der Komfort stark gesteigert. Für viele war für der große Höhenunterschied beim Ein- und Aussteigen schon unüberwindbar. Die moderne Gestaltung und die barrierefreie Einstiegsmöglichkeit macht den Bahnhof wieder attraktiv und sicher.“

Nächtliche Arbeiten im Juni

Insgesamt arbeiten bis zur Fertigstellung Anfang 2020 rund 20 Personen auf der Baustelle. Neben einem Zweiwegebagger kommt auch eine Stopfmaschine zum Einsatz. Viele der Arbeiten werden von Firmen aus der Umgebung durchgeführt. „Somit wird ein großer Teil der Wertschöpfung in der Region bleiben“, so Mayr erfreut.

Die Bauarbeiten finden in der Regel von Montag bis Freitag tagsüber statt. Einzelne Nachteinsätze werden jedoch zusätzlich erforderlich sein. Diese werden zwischen 11. und 15. Juni und zwischen 17. und 19. Juni erfolgen. 

„Ich habe gar nicht damit gerechnet, dass es so schnell losgeht. Wir erhoffen uns, dass danach noch mehr Menschen auf die Bahn umsteigen. Diese Verbindung ist für uns eine der wichtigsten nach Linz“, so Wartbergs Bürgermeister Dietmar Stegfellner optimistisch. Die kundenrelevanten Arbeiten sollen bereits im Winter rechtzeitig zum Fahrplanwechsel im Dezember fertiggestellt sein.


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