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UNTERWEITERSDORF. Ein Thema, das Unterweitersdorf mittlerweile seit Jahren beschäftigt, ist die Realisierung der RegioTram Linz-Gallneukirchen-Pregarten. Eine Studie hat ergeben, dass täglich 15.000 Fahrgäste das Angebot nutzen würden. Bürgermeister Wilhelm Wurm (SPÖ) hofft, dass die Vorstudie noch heuer von der OÖ. Landesregierung abgesegnet wird.

Unterweitersdorfs Bürgermeister Wilhelm Wurm (re.) mit dem Gallneukirchner Vizebürgermeister Sepp Wallner-Strasser und Gemeinderat Egon Atteneder, die sich auch für die RegioTram einsetzen.

„Für die Erstellung der Vorstudie sind gut zwei Jahre zu rechnen“, weiß Unterweitersdorfs Bürgermeister Wurm. „Die Vorstudie ist wichtig, damit wir einen Detailplan für das Betriebsbaugebiet Unterweitersdorf/Wartberg erhalten und dieses endlich weiterentwickelt werden kann. Derzeit sind dort Betriebsansiedelungen möglich, obwohl Grund zur Verfügung steht“, drängt Wurm zur Eile.

Interessierte Betriebe mussten abgewiesen werden

Denn ein 200 Meter breiter Korridor ist im Raumordnungsprogramm des Landes gesichert – und das beschert den Anrainergemeinden Riesenprobleme. In diesem Bereich sind nämlich keine großen Neuwidmungen geplant. Davon hauptbetroffen ist die INKOBA Freistadt Süd in Unterweitersdorf. Dort mussten aufgrund des Planungsstopps schon interessierte Betriebe abgewiesen werden.

Zusage: Linz beteiligt sich finanziell an der Vorstudie

„Bei einem Gespräch mit dem Linzer Bürgermeister Klaus Luger äußerte ich im Jänner den Wunsch, dass sich Linz bei der RegioTram Vorstudie finanziell einbringt. Der Gemeinderat hat dem zugestimmt und ich hoffe, dass die Vorstudie noch heuer von der Landesregierung beschlossen wird“, sagt Wilhelm Wurm.

Neben Unterweitersdorf und Linz haben auch die Gemeinden Wartberg, Engerwitzdorf und Gallneukirchen schon eine anteilsmäßige Beteiligung im Gemeinderat beschlossen.

„In Hagenberg gibt es noch keinen Beschluss und Pregarten darf als Härteausgleichgemeinde seinen Anteil nicht ohne Zustimmung von Landesrat Hiegelsberger beschließen“, weiß Wilhelm Wurm.

257.000 Euro für die Gemeindestraßen In das Straßenbauprogramm investiert die Gemeinde Unterweitersdorf heuer 257.000 Euro. „Damit werden mit Jahresende 2018 alle Gemeinde-Siedlungsstraßen staubfrei sein“, kündigt Bürgermeister Wurm an.


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